Großer Erfolg für Tischtennis-Mädchen des Gauß-Gymnasiums in Berlin
Beim Bundesfinale auf Platz vier

Lokales
Schwandorf
04.05.2013
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Fast eine ganze Woche schulfrei hatten sieben Schülerinnen des Schwandorfer CFG-Gymnasiums. Zu verdanken hatten dies die Mädchen ihrem Lieblings-Hobby, dem Tischtennisspielen. Denn das beherrschen sie so gut, dass sie sich als Schulmannschaft des Schwandorfer Gymnasiums für die Deutsche Meisterschaft in Berlin qualifizierten.

Dieses größte Schulsportereignis in Deutschland, bei dem Tausende Jugendliche aus allen 16 Bundesländern alljährlich in den verschiedenen Sportarten ihre Meister ermitteln, ist schon etwas ganz Besonderes. Vom CFG-Gymnasium ist die Teilnahme an diesem Event einer Schulsport-Mannschaft nun zum dritten Mal gelungen, nachdem es vor mehr als 20 Jahren die Schwimmer und vor drei Jahren die Volleyballerinnen geschafft hatten.

Das Tischtennis-Team um Spielführerin Sabine Fischer hatte souverän nicht nur alle Turniere auf Bezirks- und Regionalebene gewonnen, sondern auch überlegen mit 7:2 das Landesfinale. Es vertrat somit Bayern in Berlin als einer von 16 Landesmeistern.

Als Gruppenerster

In der Vorrunde, bei der die Landesmeister in vier Gruppen aufgeteilt waren, hatten es zunächst die Schwandorfer Mädchen mit den Mannschaften aus Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg zu tun. Und wie schon in den Turnieren vorher spielten die CFG-Schülerinnen groß auf, ließen ihren Gegnern nicht den Hauch einer Chance, wobei nicht nur Sabine Fischer auf der Position Eins, sondern auch Sandra Ettl auf Position drei und Sophia Rothut auf Position fünf alle ihre Einzel gewannen. Damit war Schwandorf Gruppenerster und stand somit bereits im Viertelfinale.
Hier setzten sich die CFG-Mädels sensationell gegen den Landesmeister aus Brandenburg mit 5:0 durch. Sabine Fischer, Sophia Rothut und Corinna Rötzer sowie die beiden Doppel Fischer/Ettl und Mailbeck/Scheuerer sorgten für die Punkte. Im Halbfinale war dann Endstation, denn beim Gegner, dem späteren Bundessieger Düsseldorf, wie auch beim Gegner im kleinen Finale, der Mannschaft aus Frankfurt, handelte es sich um die Landesleistungszentren der jeweiligen Bundesländer, gespickt mit Jugendnationalspielerinnen. Um so höher ist daher dieser vierte Platz einzustufen, der ein Beleg für die hervorragende Jugendarbeit in den Schwandorfer Tischtennis-Vereinen, allen voran bei der DJK Ettmannsdorf, ist.

Viel zu sehen

Natürlich besuchten die Schwandorfer Gymnasiastinnen nach diesem Erfolg zusammen mit ihrer Betreuungslehrerin Thea Spies die Highlights der Hauptstadt wie das Reichstagsgebäude, die Basketball-Bundesliga bei Alba Berlin oder Madame Tussauds, so dass diese Reise nicht nur aus sportlicher Sicht zu einem einmaligen Erlebnis wurde.
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