23.03.2013 - 00:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Horsch Mitglied des Unternehmensverbunds Oberpfalz - 250 Millionen Euro Umsatz, 1000 Mitarbeiter Regional verankert und global aktiv

"Wir sind extrem gewachsen - seit 2002 von 20 Millionen auf 250 Millionen Euro Umsatz und von 150 Mitarbeitern europaweit auf rund 1000 heute," sagen voller Stolz Michael und Philipp Horsch, die beiden Gesellschafter und Geschäftsführer der Horsch Maschinen GmbH in ihrem Hauptwerk Sitzenhof bei Schwandorf.

von Siegfried BühnerProfil

Damit sich der Erfolgstrend fortsetzt, ist der weltweit agierende Hersteller von Maschinen für den Getreideanbau dem Unternehmensverbund Oberpfalz beigetreten.

Horsch will in diesem Netzwerk von acht Oberpfälzer Verbundgesellschaften vor allem in den Bereichen Personalentwicklung und Technologietransfer profitieren. Horsch hat sich auf die Produktion von Maschinen zur Bodenbearbeitung, Getreidesaat, Einzelkornsaat und Pflanzenschutztechnik spezialisiert. Sie werden weltweit an die Hauptackerbau-Zonen ausgeliefert. Die Hauptmärkte sind Europa, Russland und die Ukraine; interessante Wachstumsmärkte mit viel Potenzial liegen in Nordamerika, Kanada und Südafrika.

Einklang mit der Natur

"Überall dort, wo Mais, Weizen oder Soja angebaut werden, sind unsere Maschinen im Einsatz", beschreiben die Brüder Horsch ihren Absatzmarkt. Beide bezeichnen sich selbst als "gelernte Landwirte". Ihr Ziel ist es, im Einklang mit der Natur bodenschonend hohe Ernteerträge zu erzielen. Qualitativ und nachhaltig soll umweltschonender Ackerbau betrieben werden. Geheimnis des Erfolgs: "Als Landwirte wissen wir, was gebraucht wird und die weltweite Nahrungsmittel-Knappheit erfordert moderne Anbauverfahren." Trotz der europaweit verstreuten Zweigbetriebe erfolgt die Wertschöpfung in Deutschland. Horsch betont die enge Bindung an regionale Zulieferer in der Oberpfalz.
Die Mitgliedschaft von Horsch im Unternehmensverbund ermöglicht eine enge Zusammenarbeit mit renommierten Adressen wie zum Beispiel emz-Hanauer, Grammer AG oder auch Conrad Electronic. Stellvertretend für diese beschrieb Franz Forster, Mitglied der Geschäftsleitung von emz-Hanauer und amtierender Netzwerk-Präsident den Verbund: "Wir pumpen permanent frisches Wissen in unsere Mitgliedsunternehmen." Jedes dieser Unternehmen sei Marktführer in seiner Branche. Die drei Säulen des Verbundes beschreibt Forster als gemeinsame Weiterbildung von Nachwuchs- und Führungskräften, Erfahrungsaustausch zum Technologietransfer sowie den gemeinsamen Fort- und Weiterbildungsseminaren.

In 20 Jahren durchliefen im Verbund 300 Nachwuchskräfte eine Trainee-Ausbildung und 120 Führungskräfte absolvierten das "General Management Programm". Der "große Namen" der deutschsprachigen Management-Schule, Fredmund Malik vom Managementzentrum St. Gallen (Schweiz), gestaltet die speziell auf die Belange des Verbunds ausgerichteten Inhalte.

Der Unternehmensverbund besitzt keine Rechtsform, er arbeitet auf Basis eines freiwilligen Zusammenschlusses. Jedes Mitglied bestellt einen Promotor aus der Führungsriege zur Koordination der Verbandsaktivitäten. Aktuelles Thema des Wissenstransfers ist die Informationstechnologie, vor allem die IT-Sicherheit. ___

Weitere Informationen im Internet:

http://www.unv-mittelstand.de

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.