Jagdgenossen beklagen Fraßschäden am Wintergetreide
Graugänse im Visier

Lokales
Schwandorf
16.04.2013
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Schwerpunktthema bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossen Klardorf war die Graugänsepopulation. Die Jagdgenossen beschlossen den Jagdpachtschilling in Zukunft bis auf Widerruf für die Reparatur von Wegen und Maschinen zu verwenden.

Jagdvorsteher Hans Sieß stellte im Gasthaus Obermeier fest, dass die Graugänse in der Gemeindejagd immer mehr zu einem Problem werden. Nach einer leichten Entspannung bei den Schwarzwildschäden nimmt die Population der Wildgänse stark zu. Fraßschäden am Wintergetreide und die Verunreinigung durch die Hinterlassenschaften von teils mehr als 200 Gänsen im Grünland verärgert die Landwirte in den Naabauen. Ein Gespräch mit dem Landratsamt brachte keine Lösung. Der Vorschlag, die Schusszeit zu verlängern, wurde abgelehnt. Über den Bauernverband wird nun versucht über einen "runden Tisch" eine Lösung zu finden.

Sieß stellte den Antrag, die Jagdpacht für die Reparatur von Wegen, den Ankauf von gemeinsam genutzten Maschinen und deren Reparatur zu verwenden. Außerdem sollte seine Rücklage gebildet werden. Mehrheitlich stimmte die Versammlung dem Antrag zu. Der Jagdpachtschilling für 2013 ist in der vorgegebenen Zeit zu beantragen. Der Rest soll in diesem Jahr vorrangig für den Wegebau verwendet werden. Die Arbeiten sollen bald beginnen. Des weiteren ist aus dem Jagdpachtschilling die Rate für die Katasteranpassung an das Vermessungsamt fällig.

Sieß beantragte auch den Beitritt zum Bayerischen Bauernverband. Dem wurde mehrheitlich zugestimmt. Abschließend dankte Hans Sieß den Jagdpächtern Georg und Marco Mulzer für den Einsatz besonders gegen das Schwarzwild.
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