Jürgen Neuber freut sich über FW-Listenplatz
Schielen nach Berlin

Jürgen Neuber (rechts) - hier mit dem Bundes- und Landesvorsitzenden der Freien Wähler, Hubert Aiwanger - hofft im September auf ein Bundestagsmandat. Bild: hfz
Lokales
Schwandorf
18.04.2013
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Den Meinungsforschungen will Jürgen Neuber keine große Bedeutung beimessen. Sie besagen aktuell, dass die Freien Wähler (FW) weit davon entfernt sind, im September die Fünf-Prozent-Hürde zu überspringen und erstmalig in den Bundestag einzuziehen. Der 42-jährige Oberviechtacher freut sich zunächst einmal darüber, dass er bei der FW-Landeslistenaufstellung auf einem guten Rang landete. Der Direktkandidat für den Wahlkreis Schwandorf-Cham steht auf Rang neun. Der bei der Firma FEE in Neunburg im Software-Vertrieb beschäftigte Diplomkaufmann meint: Vorausgesetzt, die Freien Wähler kommen rein, könnte dieser Platz für ihn für ein Bundestagsmandat reichen - falls die Freien in Bayern ähnlich gut abschneiden wie bei der letzten Landtagswahl.

Jürgen Neuber gehört seit elf Jahren dem Kreistag an. Dort führt er die dreiköpfige Fraktion der Jungen Wähler (JW). Wegen Überschreitens der Altersgrenze - "jung" ist man im Sinne der JW-Statuten nur bis 40 - wird er bei der nächsten Kommunalwahl definitiv nicht mehr auf der JW-Liste antreten können. Jürgen Neuber möchte seine Arbeit dann auch hier bei den Freien Wählern fortsetzen. Sie wiederum haben sich schon vor mehreren Monaten dazu entschieden, für März 2014 einen eigenen Landratskandidaten zu bringen. Langjährige Kreisräte wie Wilfried Neuber, Josef Fischer oder Joachim Hanisch scheiden altersbedingt aus dem Kreis der potenziellen Landratsbewerber aus - also wird der Kandidat aus der Riege der Jüngeren kommen müssen, sofern sich die FW nicht für einen Quereinsteiger - ähnlich wie die CSU - entscheiden.

Hat Jürgen Neuber auch daran Interesse? Grundsätzlich will er eine Kandidatur nicht ausschließen. Die Entscheidung liege aber bei der Wählervereinigung und falle voraussichtlich erst im Herbst. Er sagt nur soviel: "Wenn man weiterhin Kreispolitik machen möchte, muss man auch bereit sein, diesen Weg zu gehen".
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