Karpfen-Ernte: leichtere Fische, festeres Fleisch

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (Mitte) präsentiert den ersten Karpfen der Saison, die er am Weiher von Teichwirt Johann Plank (rechts) zusammen mit Landtagsabgeordnetem Alexander Flierl und Oberbürgermeister Andreas Feller (von links) sowie Landrat Thomas Ebeling (Dritter von rechts) eröffnete. Bild: Hösamer
Lokales
Schwandorf
02.09.2014
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Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) eröffnete am Montag bei Wiefelsdorf (Stadt Schwandorf) die Karpfensaison. Laut Brunner rechnen die Teichwirte im Freistaat in diesem Jahr mit einer Ernte von etwa 5500 Tonnen, rund zehn Prozent weniger als vor einem Jahr. Auslöser dafür sind vor allem der zu warme Winter und der zu kühle Sommer. Die Verbraucher dürfen sich laut Minister Brunner auf ein gesundes, schmackhaftes Produkt aus der Region freuen. Die Fische sind zwar etwas leichter, dafür ist ihr Fleisch durch das langsamere Wachstum fester.

Brunner verwies auf die Bedeutung der Teichwirtschaft für die Kulturlandschaft. Teichwirt Johann Plank, der den Minister an seinem Weiher empfing, wies wie der Vorsitzende des Fisch-Erzeugerrings Oberpfalz, Hans Klupp, auf die Probleme der Teichwirte mit Kormoran, Biber und teils auch Fischotter hin. Die Oberpfalz ist ein Kerngebiet der Karpfenzucht. In rund 14 000 Weihern erzeugen hier 3500 Betriebe etwa ein Drittel der bayerischen Karpfenernte.
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