Katzdorf gegen Kemnath, Wernberg gegen Nittenau - Derby in Teunz
Kreisliga West: Duell um Platz 2 im Mittelpunkt

Die Oberviechtacher (links Thomas Ludescher) verloren im Hinspiel das Derby gegen die SpVgg Teunz (rechts Manuel Rötzer) mit 0:2. Im Rückspiel am Sonntag in Teunz haben die Oberviechtacher aber durchaus Chancen. Bild: bwr
Lokales
Schwandorf
04.05.2013
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Mit dem 3:1-Sieg gegen Verfolger SC Katzdorf machte die SpVgg Pfreimd die Meisterschaft in der Kreisliga West so gut wie perfekt. Nun geht es für die Mannschaft von Erwin Zimmermann gegen die stark abstiegsgefährdete DJK Dürnsricht.

Im Rennen um Platz zwei duellieren sich der SC Katzdorf und der FC Wernberg. Die Katzdorfer empfangen zu Hause den SV Kemnath, während der FC Wernberg den TSV Nittenau zu Gast hat. Im Tabellenkeller sind mit dem SC Kleinwinklarn, der SpVgg Schönseer Land, der DJK Dürnsricht-Wolfring und dem FC Schmidgaden noch vier Teams akut abstiegsgefährdet. Der SC Kleinwinklarn gastiert beim TSV Tännesberg und möchte dort seine magere Auswärtsbilanz in dieser Saison aufpolieren. Die SpVgg Schönseer Land empfängt den abgeschlagenen SV Fischbach und der FC Schmidgaden gastiert bei den Sportfreunden in Weidenthal.

SpVgg Pfreimd       So. 15.15       DJK Dürnsricht
Pfreimds Erfolgscoach Erwin Zimmermann war nach dem wichtigen 3:1 Erfolg stolz auf seine Mannschaft: "Wir haben erneut in einem wichtigen Spiel gezeigt, dass in dieser Saison mit uns zu rechnen ist". Personell ist für das Heimspiel gegen die DJK Dürnsricht alles an Bord. Zimmermann wird in diesem Spiel Akteuren von Beginn an die Chance geben, die ansonsten weniger regelmäßig zum Einsatz kommen. Dies kann die SpVgg Pfreimd derzeit besten Gewissens tun, da die Ausgeglichenheit des gesamten Kaders eminent groß und somit keine Schwächung der Mannschaft zu erwarten ist. Die Gäste aus Fensterbach konnten gerade in den vergangenen Spielen wichtige Zähler einfahren und kommen hochmotiviert nach Pfreimd. Deren Trainer Hans-Jürgen Plößl hat die Mannschaft auf Vordermann gebracht und sieht seine Stärken im Kollektiv: "Wir müssen alle wieder an die Leistungsgrenze gehen um uns eine Minimalchance beim künftigen Meister offen zu halten."
SC Katzdorf       So. 15.15       SV Kemnath
Die Niederlage gegen den designierten Meister SpVgg Pfreimd ließ alle Meisterschaftshoffnungen des starken Aufsteigers aus Katzdorf schwinden. Nun gilt es den zweiten Tabellenplatz zu untermauern und lauf- und kampfstarken Kemnathern die Stirn zu bieten. Trainer Timo Studtrucker fordert erneut einen Heimsieg und noch mehr Siegeswillen der gesamten Mannschaft. Der Gast aus Kemnath am Buchberg und dessen Trainer Gerald Lösch sehen sich in Katzdorf in der klaren Außenseiterposition. Der Sieg am vergangenen Wochenende gegen die SpVgg Teunz hat sich die Mannschaft redlich verdient. Allen voran Kapitän Manuel Rom, der mit seinem Ehrgeiz und Siegeswillen auch die jungen Mitspieler mitreißen konnte. "Wir werden uns nicht kampflos dem Favoriten ergeben", prophezeit Gerald Lösch, der auf den verletzten Abwehrspieler Matthias Kumeth verzichten muss, eine engagierte Vorstellung seiner Truppe.
FC Wernberg       So. 15.15       TSV Nittenau
Zu wenig Durchschlagskraft in den Offensivbemühungen kritisierte Wernbergs Trainer Richard Zeiler zuletzt nach zwei Remis seiner Mannschaft. Genau an diesen Schwachstellen wurde unter der Woche intensiv geübt und trainiert, so dass sich der Wernberger Coach sicher ist, zu Hause gegen den TSV Nittenau wieder erfolgreicher Fußball zu spielen. Die Personalsituation bleibt bei den Gastgebern aufgrund verschiedener Verletzungen weiter kritisch. Die Gäste aus dem Regental konnten am vergangenen Wochenende mit vier Zählern in zwei Spielen den Klassenerhalt perfekt machen. Gerade beim 3:3-Unentschieden gegen den künftigen Meister SpVgg Pfreimd zeigte die Elf von Paul Späth sehr gute Leistung. Beim Gastspiel in Wernberg wären die Nittenauer mit einem Teilerfolg hochzufrieden.

TSV Tännesberg       So. 15.15       SC Kleinwinklarn
Durch die Niederlage des TSV Tännesberg manövrierte sich die Elf von Spielertrainer Turan Bafra noch einmal in den Abstiegsstrudel. Nun gastiert am Sonntag beim TSV mit dem SC Kleinwinklarn ein Team, das ebenfalls große Abstiegssorgen hat und gewinnen muss. Turan Bafra fordert seine Mannschaft noch einmal auf, alles zu geben und dem Publikum einen wichtigen Heimsieg zu schenken. Gästetrainer Georg Winkler schätzt die Situation seiner Truppe realistisch ein: "Ein Punkt in Tännesberg wäre zum jetzigen Zeitpunkt zu wenig", meint der Kleinwinklarner Trainer, der aufgrund des hochverdienten Sieges zuletzt mit seiner Mannschaft dennoch nicht durchatmen darf. Die Tabellenkonstellation bleibt weiter kritisch für den SC Kleinwinklarn, der personell unverändert nach Tännesberg reist.
SF Weidenthal       So. 15.15       FC Schmidgaden
Die deutliche Niederlage der Sportfreunde zuletzt in Fensterbach veranlasste Trainer Wolfgang Richthammer, die Dienstagstrainingseinheit zu verschärfen. Schlussendlich war lag die Niederlage für ihn an der Einstellung der gesamten Mannschaft. Richthammer beobachtete den FC Schmidgaden zuletzt und spricht von einer willensstarken und lauffreudigen Truppe: "Wir müssen uns wieder auf unsere eigene Leistung konzentrieren und zulegen", meint der Coach, der mit Martin Ritz und Michael Hösl zwei angeschlagene Spieler vermeldet. Thomas Heindl wird weiterhin aufgrund einer muskulären Verletzung ausfallen. Schmidgaden brachte sich mit einem 3:2 über den TSV Tännesberg wieder zurück ins Rennen um die rettenden Plätze. Simon Schimmer, Spielertrainer des FC, fordert eine Wiederholung der Leistung der Vorwoche: "Wir müssen über die Schmerzgrenze hinausgehen und den Sieg erzwingen", sagt Schimmer, der nach wie vor Spieler aus der zweiten Mannschaft und den AH spielen lassen muss.
Schönseer Land       So. 15.15       SV Fischbach
Zu groß war nach Meinung von SpVgg - Coach Hans -Jürgen Linge der Kräfteverschleiß seiner Mannschaft in den letzten Woche, so dass am vergangenen Spieltag nicht die erwartete Punkteausbeute eingeholt werden konnte. Es gilt jetzt in dem eminent wichtigen Spiel gegen den SV Fischbach noch einmal alle Kraftreserven zu mobilisieren und besonders für die angeschlagenen Spieler auf die Zähne zu beißen. Durch die Niederlagen am vergangenen Wochenende befindet sich die SpVgg direkt im Abstiegskampf. Die Mannschaft des SV Fischbach zeigte nach Ansicht von Trainer Oliver Birk zuletzt trotz der aussichtslosen Tabellenkonstellation ansprechende Leistungen. Dies gibt für den Fischbacher Coach Anlass zur Hoffnung auch bei der SpVgg Schönseer Land etwas zählbares mit nach Hause nehmen zu können. Personell reisen die Fischbacher in unveränderter Formation nach Dietersdorf.
SpVgg Teunz       So. 15.15       TSV Oberviechtach
Wie ein roter Faden zieht sich die unglückliche Niederlagenserie der SpVgg Teunz in den letzten Begegnungen fort. Es fehlten auch in Kemnath erneut die letzten 10 bis 15 Prozent an Leistungsbereitschaft, um dort etwas zählbares mit nach Hause nehmen zu können. Im Prestigederby gegen den Nachbarn aus Oberviechtach möchte man schon alleine deswegen gewinnen, weil die nächsten Gegner FC Wernberg und SC Katzdorf heißen und dort mit der derzeitigen Personalsituation nur schwer etwas zu holen sein wird. Nach drei Spielen ohne Gegentor in Folge fährt Oberviechtach auch am Wochenende mit einer defensiv eingestellten Mannschaft nach Teunz. Aufgrund der weiterhin angespannten Personalsituation wird Trainer Michael Babl auf einen Punktgewinn in Teunz fokussiert sein. Für Babl ist jedes Ergebnis möglich.
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