Keine Änderungen am Platz am Kreuz - Schwerer Findling bereitet Probleme
Verkehrswacht scheitert mit Vorstoß

Lokales
Schwandorf
25.04.2013
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"Wir lassen alles, wie es ist!" Auf diesen Nenner brachte Bürgermeister Manfred Rodde die Diskussion im Bauausschuss um Klagen wegen des wilden Parkens auf dem Platz am Kreuz.

Beschwerde geführt hatte die örtliche Verkehrswacht in einem Brief an das Rathaus (wir berichteten). Im März hatte es deshalb schon einen Ortstermin gegeben, bei dem auch die Polizei dabei war. Eine praktikable Lösung war dabei nicht heraus gekommen, auch nicht bei der Diskussion im Bauausschuss am Mittwoch.

"Verbotsschilder sind keine Lösung", betonte Gabi Reis (ÜPW) bei der Sitzung; ihr Fraktionskollege Josef Meier assistierte: "Mit vielen Taferln würgt man die Geschäfte ab." Ernst Münch (CSU) stellte fest: "Ab und zu ist dort Chaos, aber das entzerrt sich immer wieder schnell." So sah der Ausschuss - von einem Mitglied abgesehen - keine Notwendigkeit, den Einwänden der Verkehrswacht Taten folgen zu lassen.

Angeregt erörtert wurde vom Ausschuss auch die Frage, wo der große Naturstein hin soll (Alois Graf: "Der wiegt 20 Tonnen!"), der früher als Brunnen gedient hat und jetzt dem Neubau des Feuerwehrhauses im Weg steht. Weil jeder Rat eine Idee hatte, aber keiner eine mehrheitsfähige, wird der Findling nun erst einmal auf dem Gelände der alten Kläranlage zwischengelagert. Vielleicht kann man ihn auch verkaufen. Alternativen wären ein Versetzen in den Schlosspark oder auf das Gelände des Sportparks.

Viele Bauanträge

Keine Probleme bereitete dem Ausschuss, einen Bauantrag auf Errichtung eines Carports als Anbau an ein bestehendes Wohnhaus in der Obere Ringstraße zu befürworten. Das gleiche galt für einen Bauantrag auf Anbau eines Wintergartens an die bestehende Doppelhaushälfte sowie die Erweiterung der Garage im Lothradweg.

Das gemeindliche Einvernehmen erhielt darüber hinaus der Plan, in der Cäciliastraße einen Anbau an ein Wohnhaus zu errichten. Kontroverser ging es zu, als der Bauantrag der Firma BFB Immobilien GmbH auf Neubau eines Vierfamilienhauses mit zwölf Garagen am Irrenloher Damm beraten wurde. Zwei Gegenstimmen zog das Vorhaben auf sich.

Im zweiten Anlauf, nach einer Umplanung und mit einer Gegenstimme gebilligt wurde diesmal der Antrag auf isolierte Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes "Ruitäcker" für die Errichtung eines Nebengebäudes an der Straße Am Geißet. Einstimmig gebilligt wurde ein Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes "Ruitäcker" im vereinfachten Verfahren für die noch unbebaute Parzelle Nr. 79. Hier ging es um die Möglichkeit, eine Garage neben dem Haus zu errichten.

Künftig Schrebersteig

Eine Entscheidung fiel auch über die Festlegung des Namens für die "Planstraße G" zwischen Sportplatzweg und Schrebersteig. Sie wird künftig ebenfalls als "Schrebersteig" geführt.
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