Kinderführung durch die Anlage - Plantschbecken erhält jeden Tag frisches Wasser
Die Idylle im Erlebnisbad

Lokales
Schwandorf
16.08.2014
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Ein gutes Dutzend Kinder durften kürzlich das Erlebnisbad so sehen, wie es für die Öffentlichkeit nicht möglich ist: Bei ihrem Rundgang führte sie Michael Gaisa, Fachangestellter für die Bäder der Stadt, unter anderem auch in die Technikräume.

2004 wurde der alte Spielplatz abgerissen. Dann haben die Bademeister selbst einen neuen gebaut, damit es den kleineren Kindern nicht langweilig wird, wenn sie genug geplanscht haben. Als die Besucher hören, dass schon das Plantschbecken 80 000 Liter Wasser fassen kann, staunen sie nicht schlecht. "Das schaut gar nicht so groß aus", meint ein Junge. Jeden Tag wird das Wasser in diesem Becken ausgewechselt. Abends sei nämlich so viel Schmutz und Sand im Wasser, dass dieses direkt in den Kanal geleitet wird, erklärt der Bademeister. Eine halbe Stunde dauert es nur, bis das Becken dann wieder mit frischem Wasser gefüllt ist. "Wasser brauchen wir Unmengen", meinte Gaisa. Bei einer Fläche von 16 000 Quadratmetern sind 3 000 Quadratmeter Wasserfläche.

Über die Liegewiese, auf der bei nicht gerade sommerlichem Wetter noch kein Badegast ruhen wollte, erreicht die Gruppe das Kneippbecken. Organisiert wurde der Besuch im Ferienprogramm der Stadt Schwandorf vom Turn- und Sportverein Dachelhofen (TuS). Eine Idylle ist für Gaisa der Bereich rund um das Kneippbecken, das sich an die Liegewiese anschließt. Schwandorfer Berufsschüler haben die Anlage vor ein paar Jahren gebaut. Neben einem Wasserbecken gibt es auch einen Fußreflexzonen-Gang, den die Kinder gleich barfüßig ausprobieren durften. Kopfsteinpflaster, Kies und weitere neun Untergrundflächen sollen dabei die Fußsohlen stimulieren.

"Die Grünanlagen werden von uns selbst gepflegt", erzählte Gaisa den jungen Gästen. Und: Manch Angestellter sei den ganzen Tag damit beschäftigt, Unkraut zu zupfen.
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