30.08.2014 - 00:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Kinderführung in Stadtmuseum und Natur-Info-Zentrum Zeitreise nur mit Rückfahrschein

von Redaktion OnetzProfil

Gab es schon Steinzeitmenschen im Naabtal und womit haben sie ihre Bäume gefällt? Wie lebten und kleideten sich die Menschen in Schwandorf vor über Hundert Jahren? Im Stadtmuseum erlebten Kinder als Teil des Ferienprogramms am Mittwoch viele interessante Geschichten und Details früherer Zeiten rund um Stadt und Umland.

Dass Schwandorf einst von einer dicken Mauer mit mehreren Toren umgeben war, oder dass sich auf dem Marktplatz bis vor 200 Jahren noch ein großes Rathaus erhob, das war vor allem auf alten Bildern gut zu sehen. Als berühmtester Sohn der Stadt war Konrad Max Kunz vielen Kindern bereits bekannt und nicht nur der achtjährige Benedikt wusste schon, dass dieser Türmer-Sohn die Bayernhymne komponiert hat.

Die kleinen Museumsbesucher lauschten nicht nur der Stadtgeschichte aufmerksam, die ihnen die Museumsleiterin Eva Maria Keil spannend erzählte, sondern vor allem das Leben ihrer Vorfahren erweckte ihr Interesse. Kaum vorstellbar, dass es zu Urgroßmutters Zeiten viele Elektrogeräte nicht gab. Alle waren sich mit Museumsleiterin Eva Maria Keil schnell einig: Wenn einmal auf Zeitreise, dann bitte nur mit Rückfahrticket in die Gegenwart.

Der kurzweilige Museumsrundgang endete schließlich im Natur-Info-Zentrum, das auch mit Hilfe von Medienstationen die Naturräume Schwandorfs anschaulich erklärt. Der Besuch des neugestalteten Geschoßes war sowohl für die Museumsgäste ein Höhepunkt, denn nun konnten sie noch viel Informatives über Tiere, Pflanzen und die Natur erkunden - ob im Dachsbau im Wald, bei den Fledermäusen in den Felsspalten oder mit Hilfe der gepressten Blumen in den Pflanzenbüchern.

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