17.01.2004 - 00:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Konferenz zum Projekt "E.ON geht" - Danach eher dürftige Angaben "Entscheidung in diesem Quartal"

von Autor HOUProfil

Aus dem Projekt "E.ON geht" ist, so hat es den Anschein, unterdessen eine Art Geheimunternehmen geworden. Nach einer am Freitag im Landratsamt statt gefundenen Besprechung hielt sich der Projektmanager Gerhard Baierl äußerst bedeckt und sagte, er sei noch nicht einmal autorisiert, die Namen derer zu nennen, die an der Konferenz teilnahmen.

Auch zu den Gesprächsinhalten und zum Ergebnis der Tagung machte Baierl keine detaillierten Angaben. Er sagte nur, dass es beim Zusammentreffen von E.ON-Beauftragten und Vertretern betroffener Kommunen "vordergründig um die Klärung kommunalrechtlicher Fragen" gegangen sei. Hierbei habe auch der Erwerb der Tagebauseen bei Wackersdorf und Steinberg durch die Gebietskörperschaften eine Rolle gespielt.

In der Debatte, so Projektmanager Baierl, der seit Dezember die Nachfolge des dienstlich nach Berlin gewechselten Juristen Dr. Bernhard Mitko angetreten hat, seien "gute Fortschritte erzielt worden". Die Teilnehmer hätten außerdem eine Reihe von Problemen ausgeräumt. Allerdings gebe es bisher keine Entscheidungen.

Mehr als diese eher dürftigen Feststellungen mochte Baierl nicht treffen. Man habe ihn zu weitergehenden Auskünften nicht ermächtigt, ließ er am Freitag auf NT-Anfrage anklingen. Nur dies noch: Die Teilnehmer an der Konferenz seien der guten Hoffnung, noch im Verlauf des ersten Quartals 2004 zu Einigungen zu kommen.

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