Kreisklasse West: DJK im Spitzenspiel bei Burglengenfeld II - Trausnitz muss Hausaufgabe lösen
Gleiritsch kann Titel perfekt machen

Florian Lattkop (rechts) und die Pullenrieder wollen mit vollem Einsatz ihre letzte Chance nutzen. Gut möglich, dass aber im Abstiegskampf sogar ein Sieg gegen den 1. FC Schwarzenfeld zu spät kommt. Bild: bwr
Lokales
Schwandorf
04.05.2013
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Macht die DJK Gleiritsch (1./57) schon an diesem Sonntag die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisliga perfekt? Diese Frage wird schon beantwortet sein, wenn die restlichen Partien des 23.Spieltags der Kreisliga West gerade in die Halbzeit gehen.

Die DJK ist zu Gast beim Tabellenzweiten ASV Burglengenfeld II (2./50) und wäre bei einem Sieg vorzeitig Meister, die Bezirksliga-Reserve könnte bei einem Heimsieg wieder leise auf den Titel hoffen, hätte aber auf alle Fälle den Relegationsplatz sicher.

Spannung ist im Abstiegskampf angesagt. Der 1. FC Pertolzhofen (11./18) verpasste am Sonntag den entscheidenden Schlag und muss versuchen, beim seit Wochen erfolglosen SV Altenschwand (3./39) zu punkten. Der SV Seebarn (12./15) hat durch den Dreier in Pertolzhofen wieder Hoffnung geschöpft, hat mit dem TSV Stulln (4./39) einen Gast, der zuletzt sehr erfolgreich war und Platz drei im Visier hat. Ganz düster schaut es für den TSV Trausnitz (13./13) aus, wenn er die Heimaufgabe gegen den SC Teublitz (8./32) nicht mit einem Dreier löst. Für den SV Pullenried (14./9) zählen sowieso nur noch Siege. Wenn das Schlusslicht gegen den 1. FC Schwarzenfeld II (9./30) nicht voll punktet, kann es wohl endgültig für die A-Klasse planen.
ASV Burglengenfeld II       So. 14.00       DJK Gleiritsch
Burglengenfelds Trainer Robert Rödl beklagt mit Aumeier und Kraus zwei weitere Verletzte, so dass ihm vor allem in der Offensive langsam die Leute ausgehen. Die ASV-Reserve hat den 2.Tabellenplatz relativ sicher, will aber versuchen, die Gleiritscher als Außenseiter auf dem Weg zur Meisterschaft noch ein wenig zu ärgern. "Es wäre schön, wenn sich meine Mannschaft für die super Saison belohnen und bereits am Sonntag den Titelgewinn perfekt machen könnte", blickt DJK-Spielertrainer Markus Mois voller Vorfreude dem Spitzenspiel in Burglengenfeld entgegen. Der Coach selbst, Walter und Kraus sind verletzt, so dass die Startelf, die kurzfristig feststeht, hundert Prozent geben muss, um das Minimalziel eines Punktes zu erreichen.

SV Pullenried       So 15.00       1. FC Schwarzenfeld II
Nachdem der SV Pullenried die Punkte in Nabburg quasi verschenkte, wird es nun schwer, die Klasse zu halten. Nun zählen nur noch Siege, um die theoretische Chance zu wahren. Gegen Schwarzenfeld steht die Mannschaft bereits in der Pflicht, drei Punkte einzufahren. Gäste-Spielertrainer Florian Beinhölzl erwartet einen Gastgeber, der aufgrund seiner letzten Chance auf den Klassenerhalt alles geben wird. Deshalb fordert er sein Team auf, voll dagegen zu halten, um nicht die gleiche Überraschung wie vor 14 Tagen in Trausnitz zu erleben. In personeller Hinsicht wird die Landesliga-Reserve Spieler an die "Erste" abtreten müssen.
FC Niedermurach       So. 15.00       TV Nabburg
Der FC Niedermurach will sich nicht auf den Lorbeeren des 6:0-Sieges in Winklarn ausruhen und gegen den Tabellennachbarn aus Nabburg nachlegen. Mit der gleichen kämpferischen und spielerischen Leistung hält Spielertrainer Toni Rauen, der lediglich Prey ersetzen muss, dies durchaus für möglich. Auch in der Auswärtspartie in Niedermurach strebt der TV Nabburg Zählbares an. Dieses Unterfangen wird aber um einiges schwerer, da mit Uhlig und Zeume zwei Stammkräfte ersetzt werden müssen. Wichtig wird sein, die FCN-Offensive auszuschalten und selbst über Konter zum Erfolg zu kommen.

TSV Klardorf       So. 15.00       TSV Winklarn
Der TSV Klardorf will die letzten theoretischen Zweifel am Klassenerhalt beseitigen und gegen Winklarn nicht leer ausgehen. Trainer Manfred Dirscherl hält einen Erfolg für möglich, wenn seine Mannschaft an die Leistung von Stulln anknüpfen kann. In personeller Hinsicht ist der Einsatz von Obermeier, Mulzer und Sigl fraglich. Nach einer Niederlagenserie nach der Winterpause sucht der einstige Mitfavorit um den Titel, der TSV Winklarn, nach seiner Form. Trainer André Schille hofft, dass seine Mannschaft in Klardorf in die Erfolgsspur zurückfindet und endlich den ersten Dreier im Jahr 2013 einfahren kann.
SV Seebarn       So. 15.00       TSV Stulln
Nach dem eminent wichtigen Sieg in Pertolzhofen will der SV Seebarn unbedingt nachlegen, um wenigstens das Minimalziel Relegationsplatz zu erreichen. Gegen die sehr laufstarken Gäste wird der SV eine ähnlich starke kämpferische Leistung wie am Vorsonntag bringen müssen, um die begehrten Punkte in Seebarn behalten zu können. Gästetrainer Jürgen Schönfelder erwartet in Seebarn eine sehr schwere Aufgabe. Der Gastgeber hat nach dem Sieg in Pertolzhofen Blut geleckt und wird noch einmal alle Reserven mobilisieren. Sollte der TSV allerdings so konzentriert wie in den letzten Wochen zu Werke gehen, dürfte ein weiterer Dreier möglich sein. Aufgrund zahlreicher Verletzungen stellt sich die Stullner Mannschaft von alleine auf.

SV Altenschwand       So. 15.00       1. FC Pertolzhofen
Beim SV Altenschwand lässt es derzeit die Personalsituation nicht zu, an die Leistungen von vor der Winterpause anzuknüpfen. Gegen Pertolzhofen dürfte sich an der Personalmisere nicht viel ändern, so dass die Zielsetzung, erster Heimsieg in diesem Jahr, nur schwer umzusetzen sein wird. Trainer Hubert Scheinost fordert deshalb Konzentration über 90 Minuten. "Geredet wurde beim 1. FC Pertolzhofen in den letzten Wochen genug, jetzt müssen Taten auf dem Platz folgen und es muss gepunktet werden", nimmt FCP-Trainer Thomas Voith seine Mannschaft in die Pflicht. Das Match in Altenschwand ist sehr wichtig, wobei dem FCP-Coach bis auf Gleißner, Blab und Nemec alle Mann zur Verfügung stehen.
TSV Trausnitz       So. 15.00       SC Teublitz
"Solange es eine Chance gibt, den Klassenerhalt zu schaffen, solange werden wir auch daran glauben", gibt sich der Trausnitzer Trainer Thomas Gietl kämpferisch. Dazu müssen aber endlich die groben Fehler im Abwehrverhalten und im Spielaufbau abgestellt werden, um möglichst schon gegen Teublitz zu punkten. Ohne jeglichen Druck fährt der SC Teublitz ins Pfreimdtal, will aber auch dort unbedingt einen weiteren Dreier aufs eigene Konto bringen. Interimscoach Hans Fiege kann mit dem Kader der letzten Wochen in Trausnitz antreten lassen und ist zuversichtlich, einen weiteren Erfolg an die Fersen heften zu können.
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