Kreisklasse West: DJK in Altenschwand - Pertolzhofen kann sich fast schon absichern
Herausforderung für Gleiritsch

Lokales
Schwandorf
27.04.2013
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In absoluter Topform präsentiert sich derzeit in der Kreisklasse West die DJK Gleiritsch (1./51). Lohn für den zehnten Sieg in Folge und dem 9:0-Schützenfest gegen den SV Seebarn war alleinige Tabellenführung, nachdem der ASV Burglengenfeld II (2./49) beim 1:1 gegen Schlusslicht SV Pullenried (14./9) überraschend Federn ließ.

Am 21. Spieltag steht die DJK beim SV Altenschwand (3./39) vor einer schweren Auswärtshürde, will sich aber für die 1:6-Heimschlappe aus der Hinrunde revanchieren. Nicht viel leichter haben es die Burglengenfelder vor eigenem Anhang gegen den TV Nabburg (6./31), der in den letzten Wochen den Klassenerhalt perfekt machte.

Etwas zittern muss noch der 1. FC Pertolzhofen (11./18), der allerdings beim zuletzt schwächelnden TSV Klardorf (10./23) guten Chancen hat, mit einem weiteren Dreier einen großen Schritt in Richtung Sicherung zu machen.

Spannung pur ist ganz am Tabellenende angesagt, wo drei Teams den Relegationsplatz und die beiden direkten Abstiegsplätze unter sich ausmachen. Der TSV Trausnitz (12./12) hat am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Schwarzenfeld II (9./26) eine ebenso schwere Nuss zu knacken wie der SV Seebarn (13./12), mit dem SC Teublitz (8./26). Ganz schwer wirds auch für den SV Pullenried (14./9), der im Derby beim FC Niedermurach (7./30) auf etwas Zählbares hofft.
ASV Burglengenfeld II       So. 14.00       TV Nabburg
Nach der schwächsten Saisonleistung in Pullenried und dem Verlust der Tabellenführung erwartet ASV-Trainer Robert Rödl gegen Nabburg eine deutliche Steigerung. Allerdings muss er erneut mit Abstellungen an die "Erste" rechnen, was die Aufgabe beträchtlich erschwert. Trotzdem sollen die drei Punkte auf das eigene Konto gehen. Der Klassenerhalt ist in trockenen Tüchern und somit fährt der TV Nabburg ohne Druck zum schweren Auswärtsspiel nach Burglengenfeld. Die Nabburger können befreit aufspielen und möchten, da wieder ein etwas größerer Kader zur Verfügung steht, Revanche für die hohe Hinspielniederlage nehmen.

TSV Trausnitz       So. 15.00       1. FC Schwarzenfeld II
"Diese unnötigen Niederlagen sind einfach unglaublich", wettert TSV-Trainer Thomas Gietl, dessen Mannschaft derzeit personell einfach nicht in der Lage sei, ein Spiel zu drehen. Der Druck wird immer stärker, nun muss das Team den Kopf hoch nehmen und an sich glauben, denn oft entscheiden Kleinigkeiten ein Spiel. Es fehlen aber weiter wichtige Spieler, so dass es gegen den aufstrebenden Gast sehr schwer wird, zu punkten. Die Landesliga-Reservisten wollen ihren Aufwärtstrend fortsetzen und auch in Trausnitz drei Punkte holen. Spielertrainer Florian Beinhölzl ist sehr zufrieden mit Abwehrchef Bronold, welcher der Defensive mit seiner Erfahrung Stabilität verleiht. Saalbach, Schückel und Pollok sind wieder gesund und stoßen zum Kader.
FC Niedermurach       So. 15.00       SV Pullenried
Niedermurachs Spielertrainer Toni Rauen fordert gegen das Schlusslicht absolute Vorsicht. Er erwartet einen kampfstarken Gegner, der sich gegen den Abstieg stemmt. Bedauerlich ist beim FCN der Ausfall von Prey nach dessen Schien- und Wadenbeinbruch. Desweiteren fehlt Czapura. Die Punkte sollen aber dennoch in Niedermurach bleiben. In Niedermurach will der SV Pullenried die Chance nutzen und näher an den Relegationsplatz heranzurücken. Dafür ist allerdings eine Leistung wie in der zweiten Halbzeit gegen Burglengenfeld Voraussetzung. Wichtig wird sein, die Zweikämpfe anzunehmen und die gefährliche FC-Offensive auszuschalten. Sollte dies gelingen, ist alles möglich, sind die Pullenrieder zuversichtlich.

TSV Winklarn       So. 15.00       TSV Stulln
Arge Personalprobleme plagen Winklarns Trainer André Schille vor der Partie gegen Stulln, bei der insgesamt sieben Spieler fehlen werden. Die Platzherren wollen die Fehler in der Spieleröffnung reduzieren und das Spiel ohne Ball verbessern. Die Gäste sieht der Winklarner Coach leicht favorisiert. Vor einer sehr unangenehmen Aufgabe sieht Stullns Trainer Jürgen Schönfelder seine Mannschaft beim Gastspiel in Winklarn. Der Gegner wird nach vier Niederlagen in Folge versuchen, die Negativserie zu stoppen. Andererseits will Stulln aber die eigene Serie ausbauen und den verunsicherten Gastgeber auf eigenem Platz unter Druck setzen. Nachdem Frank rotgesperrt ausfällt wird der Kader eng.
TSV Klardorf       So. 15.00       1. FC Pertolzhofen
Klardorfs Trainer Manfred Dirscherl fordert gegen den Verfolger unmissverständlich drei Punkte. Ihm fehlte bei seiner Mannschaft in den letzten Wochen einfach die Leidenschaft. Aber die Mannschaft weiß, um was es gegen Pertolzhofen geht, und dementsprechend sollte sie ihr volles Leistungsvermögen abrufen. Die Gäste wollen die Leistung gegen Winklarn wiederholen und aus Klardorf Zählbares entführen. Die Mannschaft ist gut drauf und will so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern, ist Trainer Thomas Voith zuversichtlich. Allerdings muss der FCP-Coach auf vier Spieler verzichten.

SV Seebarn       So. 15.00       SC Teublitz
Nach dem desaströsen Debakel am Vorsonntag erwartet die Führung des SV Seebarn gegen Teublitz eine Trotzreaktion. Der SVS schielt nach wie vor auf den Relegationsplatz, den es mit allem Mitteln zu erreichen gilt. Dazu bedarf es jedoch einer enormen Leistungssteigerung. Der SC Teublitz fährt nach den guten Leistungen in den letzten beiden Spielen zuversichtlich nach Seebarn und möchte auch im Landkreisosten drei Punkte einfahren. Birzer ist nach überstandener Verletzung wieder im Aufgebot. Somit fehlen nur noch die verletzten Kirmeyer und Stahl.
SV Altenschwand       So. 15.00       DJK Gleiritsch
Ein wenig verbessert sah SVA-Trainer Hubert Scheinost sein Team in Schwarzenfeld. Gegen Gleiritsch gilt es, die Räume eng zu machen, um das weiträumige Angriffsspiel der DJK zu unterbinden. Nachdem die personelle Situation nicht besser wird, wäre der SV auch mit einem Punkt zufrieden. "Wir wollen mit allen Mitteln die Tabellenführung verteidigen und unseren Lauf fortsetzen", dazu gilt es gegen die kompakten Altenschwander die Chancen konsequent zu verwerten", so die Vorgaben von DJK-Spielertrainer Markus Mois. Gegen den Gastgeber hat der Spitzenreiter zudem eine Rechnung offen und eine 1:6-Hinspielpleite auszubügeln.
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