Kreisklasse West: Gast TV Nabburg hat erst ein Mal verloren - Trausnitz schon unter Druck
Brisantes Derby in Stulln

Dennis Humbs (vorne, grün gestreiftes Trikot) vom TSV Stulln hat zur Kirchweih mit seinen Teamkollegen ein Derby vor sich. Gegen den TV Nabburg dürfte Mannschaft am Samstag besonders motiviert sein. Bild: bwr
Lokales
Schwandorf
29.08.2014
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In der Kreisklasse West thront SpVgg Schönseer Land (1./15) mit einer weißen Weste an der Tabellenspitze. Am 6. Spieltag hat die Truppe von Trainer Hans-Jürgen Linge beim SC Ettmannsdorf II (10./6) eine heikle Aufgabe zu lösen.

Der SV Kemnath a.B. (2./12) ist wieder in der Spur und liegt in Lauerstellung, im Heimspiel gegen Schlusslicht SC Weinberg (14./3.) sollte nichts anbrennen. Hervorragend macht sich bisher Aufsteiger FTE Schwandorf (3./9), der im Schlager beim punktgleichen SV Fischbach (4./9) keinesfalls leer ausgehen will.

Im nördlichen Landkreis zieht das Nachbarschaftsderby zwischen dem TSV Stulln (6./7) und dem TV Nabburg (9./6) bereits am Samstag die Fußballfans in ihren Bann, der Ausgang erscheint offen. Der TSV Trausnitz (13./3) braucht gegen den SC Teublitz (5./7) dringend einen Dreier um nicht jetzt schon tief in den Abstiegsstrudel gezogen zu werden.

TSV Stulln       Sa. 16.00       TV Nabburg
"Wir wollen ohne Übermut und Überheblichkeit in das schwere Derby gegen Nabburg gehen, um uns nicht noch weiter vom oberen Tabellendrittel zu entfernen. Der Gast hat bisher nur ein Spiel verloren, was Warnung genug sein sollte", mahnt Stullns Trainer "Girgl" Winkler. Er hat personell wieder mehr Alternativen zur Verfügung, da drei Spieler, die letzte Woche schmerzlich vermisst wurden, hinzukommen. Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen Trausnitz und der kleinen Serie von vier Spielen ohne Niederlage fährt der TV Nabburg optimistisch zum Derby nach Stulln. Langsam verbessert sich beim TV die personelle Lage, da der eine oder andere Verletzte beziehungsweise Urlauber wieder an Bord ist. Ziel ist es auf alle Fälle auch in Stulln zu punkten.

SC Ettmannsdorf II       So. 15.00       SpVgg Schönseer Land
Die Ettmannsdorfer Landesliga-Reservisten wollen die Schönseer Siegesserie ganz unmissverständlich unterbrechen. Spielertrainer Sebastian Hierl hat personell keine Probleme. Es gilt in der Defensive kompakt zu stehen und bei Ballgewinn schnell umzuschalten. Drei Punkte wären schön, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. Der Coach wäre aber auch mit einem Punkt nicht unzufrieden. Ein perfektes Spiel seiner Mannschaft sah SpVgg-Trainer Hans-Jürgen Linge gegen Stulln und fährt mit seiner Truppe voller Selbstvertrauen nach Ettmannsdorf, wo die Schönseer trotz eines bärenstarken Gegners, so der Gästecoach, auch weiterhin Höhenluft schnuppern wollen. Mit unverändertem Kader will die SpVgg die weiße Weste behalten.

TSV Trausnitz       So. 15.00       SC Teublitz
Der Trausnitzer Spielertrainer Sebastian Lang beschreibt das Dilemma, das seine Truppe schon jetzt im Tabellenkeller stecken lässt. "Durch viele individuelle Fehler laden wir die Gegner zum Toreschießen ein, vorne können wir die gebotenen Chancen nicht verwerten." So sieht er seinen TSV gegen Teublitz als Außenseiter, so dass er eine enorme Leistungssteigerung erwartet, um wenigstens einen Punkt im Pfreimdtal zu behalten. Nach der völlig unnötigen Heimniederlage gegen Kleinwinklarn steht der SC Teublitz unter Siegzwang, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. Das heißt: Der SC muss in Trausnitz punkten. Birk ersetzt den gesperrten Torwart Kammerer, Haghdadi und Kilmann fehlen weiterhin.

SC Kleinwinklarn       So. 15.00       SpVgg Bruck
"Die drei Punkte aus dem Match in Teublitz waren sehr wichtig für unser Selbstvertrauen, nun gilt es aus den anstehenden zwei Heimspielen die volle Punktzahl einzufahren", fordert Kleinwinklarns Trainer Harald Zisler von seiner Mannschaft vollen Einsatz. Schließlich ist es das Ziel des SCK, sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Die SpVgg Bruck verlor nicht nur unglücklich das Derby gegen Altenschwand, sondern auch einen weiteren Stammspieler durch Verletzung. In Kleinwinklarn muss die Elf von Trainer Mario Eckl alles versuchen, um mit einer anderen Einstellung, Lauf- und Kampfbereitschaft den Abwärtstrend zu stoppen.

SV Altenschwand       So. 15.00       TSV Klardorf
Hochzufrieden zeigte sich SVA-Trainer Hubert Scheinost mit der Leistung seiner Notelf beim Sieg in Bruck. Das Personalkarussel wird sich auch diese Woche drehen, so dass noch nicht feststeht, welche Formation gegen Klardorf auflaufen wird. Leichte Entspannung deutet sich aber an. Gegen den schwer einzuschätzenden Gast will der SV aber drei Punkte gutschreiben. Das Spiel gegen Fischbach brachte nicht nur eine Niederlage für Klardorf, sondern forderte auch weiteren Tribut: Drei Stammspieler verletzten sich und fallen längerfristig aus. In Altenschwand gilt es nun, dies so gut wie möglich zu kompensieren und zumindest einen Punkt mitzunehmen.
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