Kreisliga West: FC ohne Angst gegen den Spitzenreiter Pfreimd - Kellerduell im Schönseer Land
Das Prestigeduell in Wernberg

Lokales
Schwandorf
27.04.2013
0
0

Der 21. Spieltag der Kreisliga West bietet mit dem Prestigeduell zwischen dem FC Wernberg und der SpVgg Pfreimd einen besonderen Leckerbissen. Die Pfreimder mussten sich am vergangenen Wochenende zu Hause gegen die SF Weidenthal/Guteneck mit lediglich einem Punkt begnügen, der FC Wernberg gewann sein Auswärtsspiel in Kemnath am Buchberg in souveräner Art und Weise und jagt jetzt den Spitzenreiter im unmittelbaren Vergleich.

Im Tabellenkeller spitzt sich die Situation zu. Mit der DJK Dürnsricht/Wolfring, der SpVgg Schönseer Land, dem FC Schmidgaden und auch dem SC Kleinwinklarn stecken vier Teams im Abstiegsstrudel. Die SpVgg Schönseer Land und der FC Schmidgaden treffen im unmittelbaren Vergleich aufeinander.

FC Wernberg       So. 15.15       SpVgg Pfreimd
"Für uns gibt es nur noch Siege, Unentschieden und Niederlagen haben wir aus unseren Köpfen gestrichen", gibt sich Wernbergs Trainer Richard Zeiler im Vorfeld des Spitzenspiels gegen Pfreimd euphorisch. Mit einem Heimerfolg gegen den Nachbarn kann der FC Wernberg das Rennen um die Meisterschaft noch einmal offen gestalten. Mit Armin Burkhard fehlt ein Abwehrspezialist aus beruflichen Gründen. Maximilian Kurzwart ist verletzt und Youngstar Johannes Schwirtlich hat an diesem Wochenende Einsatz in der A-Jugend. Nach Einschätzung von Gästetrainer Erwin Zimmermann lieferte seine Mannschaft am vergangenen Sonntag beim Remis gegen die SF Weidenthal die schlechteste Saisonleistung ab. Dennoch reist der Pfreimder Erfolgstrainer zuversichtlich nach Wernberg: "Wenn Wernberg nochmal ran kommen möchte, müssen sie gewinnen. Uns reicht ein Punkt", sagt Zimmermann, der unter der Woche noch einmal deutliche Worte an die Mannschaft richten konnte.
SF Weidenthal       So. 15.15       TSV Nittenau
Die SF Weidenthal/Guteneck erkämpften sich zuletzt hochverdient einen Zähler beim Tabellenführer in Pfreimd. Trainer Wolfgang Richthammer ist mächtig stolz auf seine Truppe, die erneut in Sachen Einsatzbereitschaft und taktische Ordnung überzeugte. Nun möchte man gegen den nächsten Hochkaräter der Liga zu Hause nachlegen. Der TSV Nittenau um den am Saisonende scheidenden Trainer Paul Späth ist nach dem wichtigen Sieg am vergangenen Wochenende im gesicherten Mittelfeld angekommen. Ziel ist es für den TSV so schnell wie möglich die 30-Punkte-Marke zu knacken. Hierzu möchte man bei den heimstarken Sportfreunden zumindest einen Teilerfolg mit nach Hause nehmen. Personell gesehen hat der zuletzt verletzte Johannes Michl mit dem Lauftraining begonnen, er ist jedoch von einem Einsatz noch Wochen entfernt. Routinier Thomas Götzer hat sich unter der Woche krank gemeldet, ob er mit nach Weidenthal reist wird sich erst kurzfristig entscheiden.
TSV Oberviechtach       So.15.15       SV Kemnath/Buchb.
Aufgrund der letzten positiven Resultate und des gesicherten Tabellenstandes erwartet Oberviechtachs Trainer Michael Babl jetzt mehr Ruhe im Spiel seiner Mannschaft. Bei der etwas zerfahrenen Partie in Fischbach war der Truppe noch die Nervosität anzusehen. Personell ist Situation in Oberviechtach weiter angespannt, auch Abwehrchef Alexander Lintl wird aller Voraussicht nach verletzungsbedingt nicht auflaufen können. Die Gäste aus Kemnath mussten am vergangenen Wochenende ein bittere und schmerzhafte Niederlage einstecken, als sie gegen den Nachbarn vom FC Wernberg mit 0:2 unterlagen. Coach Gerald Lösch erwartet nun in Oberviechtach eine erfahrene Mannschaft, die aufgrund langjähriger Erfahrung seinem Team in entscheidenden Tugenden voraus sei: "Ich wäre mit einem Zähler schon hochzufrieden, meint Lösch, der erneut auf Sebastian Lorenz und Max Gebert verletzungsbedingt verzichten muss.
Schönseer Land       So. 15.15       FC Schmidgaden
Mit dem Auswärtszähler in Fensterbach war SpVgg-Trainer Hans-Jürgen Linge sehr zufrieden. Gerade in der zweiten Hälfte ließ seine Mannschaft kaum eine Tormöglichkeit der Gastgeber zu und sicherte somit zumindest den Teilerfolg. Jetzt heißt gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten FC Schmidgaden zu Hause nachzulegen und die drei Zähler in Dietersdorf zu behalten. Personell ist jedoch der Kader des Gastgebers durch verschiedene Verletzungen stark dezimiert. Der FC Schmidgaden um Spielertrainer Simon Schimmer reist mit dem Bewusstsein nach Dietersdorf, dort nicht leer ausgehen zu dürfen. Allerdings ist sich der SC der Heimstärke der Schönseer bewusst ist. Personell gibt es keine Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche.

SpVgg Teunz       So. 15.15       SV Fischbach
Auch wenn die SpVgg Teunz die spielerische Form der Vorrunde noch nicht erreicht hat, möchte sie gegen das Schlusslicht aus Fischbach den Fans eine attraktive Vorstellung bieten. Hinsichtlich der Einstellung und Motivation ist die Truppe von Stefan Grünauer bestens vorbereitet und kann ohne personelle Veränderungen im Vergleich zu den letzten Wochen auflaufen. Für Gästecoach Oliver Birk heißt es, von Anfang an die Räume eng zu machen und den offensivstarken Teunzern wenige Chancen zu bieten. Einzige Marschroute der Fischbacher ist es, dort einen Punkte erreichen zu können.
SC Katzdorf       So. 15.15       SC Kleinwinklarn
Nach wie vor hat der SC Katzdorf die Leistungsfähigkeit der Vorrunde noch nicht erreicht. Trainer Timo Studtrucker verlangt mehr Laufbereitschaft und Leidenschaft seiner Mannschaft, die trotz der derzeitigen Langzeitverletzten und weiterer angeschlagener Stammkräfte die schwere Aufgabe Kleinwinklarn mit einem Heimsieg lösen kann. Ohne jegliche Erwartungshaltung reist der SC Kleinwinklarn zum starken Aufsteiger nach Katzdorf: "Ich hoffe wir können die Niederlage dort in Grenzen halten", sagt Coach Georg Winkler. Ohne die Leistungsträger Markus Rüdiger, Sascha Jonisch und Alexander Paschke ist seiner Ansicht nach im Städtedreieck nichts zu holen.

TSV Tännesberg       So. 16.00       DJK Dürnsricht
Vier Niederlagen in Serie lautet die ernüchternde Bilanz des TSV Tännesberg in den vergangenen Wochen. Nun gilt es für den TSV, das erste Erfolgserlebnis 2013 einzufahren. Ein Sieg wäre für die Mannschaft von Turan Bafra für das Selbstvertrauen der Truppe eminent wichtig.
Die Gäste aus dem Fensterbachtal benötigen derzeit jeden Zähler, um den Abstieg zu vermeiden. Trainer Hans-Jürgen Plößl haderte zuletzt mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft, die es versäumte gegen die SpVgg Schönseer Land größtmögliche Chancen zu nutzen. Am Sonntag fehlen der DJK mit Max Schrott, Sebastian Flierl, Kilian Mauderer und Alex Honig vier Stammkräfte. Erfreulich ist derzeit die aufsteigende Form des Offensivspielers Fabian Lobinger: "Ich hoffe, dass bei ihm am Sonntag der Knoten platzt", ist Plößl zuversichtlich.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.