Kreisliga West: SpVgg mit dem 4:1 in großen Schritten Richtung Meisterschaft - Katzdorf Zweiter
Pfreimd kanzelt FC Wernberg ab

Der Pfreimder Thomas Hösl (rechts) schirmt den Ball vor Christian Gebhardt ab. Der Wernberger und seine Teamkollegen lagen gegen den Spitzenreiter schon nach gut einer halben Stunde mit 0:4 zurück. Am Ende hieß es 1:4. Bild: ham
Lokales
Schwandorf
22.04.2013
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Noch sind in der Kreisliga West fünf Spieltage zu absolvieren, doch die ersten Entscheidungen sind nach Lage der Dinge gefallen. Mit großen Schritten eilt die SpVgg Pfreimd (47) dem Meistertitel und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga entgegen. Das 4:1 im Derby beim FC Wernberg (38) war ein Ausdruck der Stärke des Spitzenreiters.

Für den unterlegenen FC bleibt nur noch der Kampf um den zweiten Platz, doch hier muss er sich mit einem wiedererstarkten SC Katzdorf (39) auseinander setzen. Die Truppe des scheidenden Timo Studtrucker fügte dem SC Kleinwinklarn (23) eine klare 4:0-Niederlage zu und übernahm wieder Rang zwei.

So gut wie entschieden ist auch der erste Teil des Abstiegskampfes. Für den SV Fischbach (11) gibt es nach dem Remis im freitäglichen Nachholspiel und der gestrigen 2:3-Niederlage bei der SpVgg Teunz (36) wohl keine Rettung mehr. Offen ist jedoch, wer den SV nach unten begleitet und sich noch über die Relegation retten kann. Einer der Anwärter ist der FC Schmidgaden (19), für den die Lage nach der 1:2-Niederlage bei der SpVgg Schönseer Land (25) sehr ernst ist. Dagegen befinden sich die Gastgeber nach den beiden Siegen der vergangenen drei Tage auf einem guten Weg.

Die DJK Dürnsricht (21) rangiert nach der 0:2-Niederlage beim TSV Tännesberg (28) auf dem Relegationsplatz, hat aber den SC Kleinewinklarn noch in Sichtweite. So gut wie alle Sorgen los ist der TSV Oberviechtach (29) nach dem torlosen Unentschieden gegen den SV Kemnath/Buchberg (27).
FC Wernberg       1:4 (0:4)       SpVgg Pfreimd
Tore: 0:1 (15.) Max Stubenvoll, 0:2 (22.) Stefan Thorin, 0:3 (28.) Stefan Thorin, 0:4 (33.) Michael Prey, 1:4 (80.) Manuel Winkler - SR: Alois Bösl (Schönsee) - Zuschauer: 240

Jeder Schuss ein Treffer: Der Tabellenführer aus Pfreimd zeigte im Spitzenspiel, was Effizienz bedeutet. Nach gut einer halben Stunde lagen die Pfreimder schon mit 4:0 vorne - die Entscheidung. Die Wernberger spielten das ganze Spiel über gut mit, fanden aber oft in SpVgg-Keeper Dominik Aurich ihren Meister. Das 1:0 für die Gäste fiel nach einem Kopfball, das 2:0 nach einem weiten Abschlag der Pfreimder. Beim 3:0 wurden die Wernberger ausgekontert. Pech hatte FC-Torwart Tobias Nowak beim 4:0, als er ausrutschte und den Ball passieren lassen musste. Der Anschlusstreffer der Gastgeber zehn Minuten vor Schluss kam viel zu spät. Die Pfreimder gingen verdient als Sieger vom Platz, wenngleich sie zu hoch gewonnen haben.
SpVgg Teunz       3:2 (2:0)       SV Fischbach
Tore: 1:0 (26) René Pawlak, 2:0 (26.) René Pawlak, 2:1 (55.) Harald Krautbauer, 2:2 (75.) Josef Köppl, 3:2 (86./Eigentor) - SR: Attila Biro (TSV Nittenau ) - Zuschauer: 70

(aho) Weiterhin große Personalsorgen gibt es bei der SpVgg Teunz, die sogar ihren zweiten Torwart im Angriff aufgestellt hatte. Am Ende reichte es gegen den Tabellenletzten SV Fischbach zu einem hartumkämpften 3:2-Erfolg. Das Spiel begann für die Heimelf positiv. Die Teunzer waren die bessere Mannschaften, hatten den Gegner gut im Griff und lagen bis zur Pause durch die zwei Tore von Pawlak verdient mit 2:0 vorne. Mit Beginn der zweiten Hälfte wurden die Gastgeber nachlässig, sie ließen vorne die guten Möglichkeiten leichtfertig aus und agierten in der Abwehr mit Schwächen. Das nutzte der SV Fischbach zum zwischenzeitlichen 2:2. Es sah nach einer Punkteteilung aus, als dem Gästetorwart nach einer Freistoßflanke ein Eigentor zum 3:2 für die SpVgg unterlief.
Schönseer Land       2:1 (1:1)       FC Schmidgaden
Tore: 0:1 (24.) Johannes Barthel, 1:1 (26.) Georg Kölbl, 2:1 (72.) Johann Pfistermeister - SR: Fritz Prenißl (DJK Vilzing) - Zuschauer: 80 - Gelb-Rot: (82.) Grau (Schönseer Land) wegen wiederholtem Foulspiel

(aho) Den zweiten Sieg innerhalb von drei Tagen feierte die SpVgg Schönseer Land und verschaffte sich Luft im Abstiegskampf. Das Spiel gegen den FC Schmidgaden verlief kampfbetont mit wenig Torraumszenen und Chancen. Einzige Höhepunkte der ersten Halbzeit waren die beiden Treffer von Barthel in der 24. Minute zur Gästeführung und dem postwendenden Ausgleich durch Kölbl. Auch nach dem Wiederanpfiff änderte sich nichts am Spielgeschehen, weil beide Teams die Sicherheitsvariante gewählt hatten. Weil die Heimelf etwas engagierter auftrat, kam sie in der 72. Minute durch Pfistermeister zum Siegtreffer. Schmidgaden bestimmte das Geschehen in den letzten Minuten, konnte seine zahlenmäßige Überlegenheit aber nicht in etwas Zählbares verwerten.
SF Weidenthal       1:0 (0:0)       TSV Nittenau
Tor: 1:0 (89.) Thomas Großmann - SR: Manuel Baumer (SV Riedstein) - Zuschauer: 100

(aho) Eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit und ein spätes Tor von Großmann bescherte den SF Weidenthal einen verdienten Heimerfolg über den TSV Nittenau. Zunächst jedoch war es eine schwache und zerfahrene Begegnung mit zahlreichen Fehlpässen. Beide Teams agierten mit langen Bällen aus der Abwehr heraus. Zur Pause wechselte der Weidenthaler Trainer Richthammer drei Spieler aus, was sich positiv auf den weiteren Verlauf auswirkte. Jetzt waren die Sportfreunde die bessere Elf, sie drängten die Gäste in deren Hälfte zurück. Es ergaben sich zahlreiche gute Möglichkeiten, doch erst in der vorletzten Spielminute gelang Großmann das 1:0 für die Weidenthaler.

TSV Oberviechtach       0:0       SV Kemnath/Buchb.
SR: Robert Rem (SV Leonberg) - Zuschauer: 90 - Besonderes Vorkommnis: (50.) Matthias Kummeth (Kemnath) verschießt einen Foulelfmeter
(aho) In einer schwachen Begegnung gab es gerechterweise keinen Sieger. Viele Anspielfehler und Ungenauigkeiten prägten das Geschehen, klare Torchancen blieben zumeist aus. Die besten Möglichkeiten des ersten Abschnittes hatte der TSV Oberviechtach in der fünften und 14. Minute, auf Seiten des SV Kemnath scheiterte Rom mit einem Distanzschuss. Kurz nach dem Seitenwechsel vergab der Gast einen Strafstoß, den der heimische Keeper abwehren konnte. Bis zum Schluss spielte sich das Geschehen im Mittelfeld ab, abgesehen von einer Großchance für den TSV durch Kerbel, der frei stehend über das Gehäuse zielte.
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