Mädchenrealschule bietet musikalischen Abend mit Geistern, Katzen und viel Tanz
Begeistertes Aufspielen und Singen

Lokales
Schwandorf
28.04.2013
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Abwechslungsreich das Programm, aufgeschlossen das Publikum, das die Oberpfalzhalle komplett füllte. So präsentierte sich "Musikalischer Blütenzauber" der Mädchenrealschule St. Josef in würdigem Rahmen. Und schon das erste Lied erwies sich als Stimmungsbringer: "Träume sind für alle da", das sangen die Kleinen mit großer Begeisterung.

Eingangs bedankte sich Schulleiterin Marlies Hoffmann beim Kollegium und in der Schülerschaft für die Vorbereitung des Abends. Ferner stellte sie die beiden Moderatorinnen vor. Katharina Beck und Dilara Özkalayci (beide 9c) bewiesen mit ihrer souveränen Programm-Vorstellung, dass sie diesen Job können.

Der Chor größerer Mädchen gestaltete ein Liedermedley. Hier und in vielen folgenden Einsätzen zeigte Jeanette Vetter ihre Fähigkeit, mitreißenden Gesang zu leiten. Vera Reusch (10d) spielte den Walzer op39/15 für Klavier von Johannes Brahms, Stefanie Dotzler (5b) tanzte im roten Glitzerkostüm begeistert zur Musik aus den Lautsprechern. Dass fast jeder Vortrag mit Mikrophon verstärkt wurde, ist bei heranwachsenden Stimmen in der riesigen Halle selbstverständlich.

Liebe zur Musik

Nach den schönen Einzelleistungen setzte das Gitarrenensemble mit Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 das Programm mit einer rassigen "Jukebox" fort. Und wieder "Artists", also junge Mädchen, die tanzend lebende Pyramiden und andere Figurationen bauten. Die Moderatorinnen sangen ein Duett, das von Tänzerinnen mit passenden Bewegungen untermalt wurde. Den Chorklassen 5a und 6a glaubte man "Wir lieben die Musik".
Ein Aufschrei der Schülerinnen ertönte, als der Chor der Lehrer einschließlich Schulleiterin zum gemeinsamen Singen auf die Bühne trat und zwei sehnsuchtsvolle Lieder anstimmte: "Irgendwann bleib i dann dort" und "Tage wie diese" zeigten lebensfrohe Stimmung. Danach folgten helle Mädchenstimmen.

Nicole Bauer (9b) und Melanie Hermann (9a) sangen, begleitet von zwei Trommeln, rhythmisch einwandfrei "Stardust". Am Keyboard widmete sich Jasmin Reitmeier (10a) gekonnt der führenden Melodie zu "When I need you", bevor tanzende Schülerinnen der Klassen 5 bis 7 "Cats" verkörperten, mit allen Bewegungen, die tanzende Katzen wohl absolvieren würden, wenn sie eine solche Choreographie hätten. Dass noch ein "Kater" dazu kam, machte den Tanz noch hektischer.

Bewegungsintensive Bilder

Die "Bad Romance" für das Cello - Duo von Teresa Kerres (7c) und Dilara Özkalayci (9c) - bewies schönen Cello-Klang. "Euphoria" wiederum gestaltete szenisch durch Schülerinnen bewegungsintensive Bilder zu schönen Klängen. Anja Schaumberger (9b) sang "Call me may be" und man konnte spüren, wie wichtig ihr der Anruf wäre. Ganz andere und sehr einfühlsame Tonerzeugung brachte die folgende "Joyful Overture", die Annika Weigl (7a) auf ihrer Harfe spielte.
Fünf ehemalige Schülerinnen sangen zusammen mit Jeanette Vetter von ihrem "Ziel" und ihren "Träumen". Eher elegisch und verträumt gestaltete sich "Summertime Sadness", von Verena Schwarzenberger (9c), gefällig auf dem Klavier dargeboten. Akrobatisch dagegen die Tanznummer "Let's dance" von Sophia Barth und Franziska Frimberger (beide 10d), mit exquisiter Körperbeherrschung. Schließlich ein Chor mit dem Namen Voiced, der appellierte "Bitte hör nicht auf zu träumen" und anrührend noch meinte "Thank you for the Music". Weiß vermummte Gestalten der 7c in kühnem Ensembletanz brachten eine Geisterstunde ins Programm, Johanna Roith (9c) bot auf dem Saxophon das Thema der James-Bond-Filme. Der Chor schwärmte "Wie die Welt leuchtet" und schlussendlich meinte "Es gibt ein Wiedersehn".
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