Mit Kranzniederlegung der Bombenopfer gedacht
Nicht wegsehen

Oberbürgermeister Helmut Hey legte im Namen der Stadt einen Kranz nieder, flankiert von Fraktionsvertretern Karl-Heinz Kagermeier (SPD, links) und Andreas Wopperer (CSU, rechts). Bild: Götz
Lokales
Schwandorf
18.04.2013
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(ggö) "Auch wenn inzwischen 68 Jahre vergangen sind,darf uns das nie gleichgültig sein", erinnerte Oberbürgermeister Helmut Hey bei einer Gedenkfeier am Dienstagabend in der Fichtelanlage an die 1250 Menschen, die bei der Bombardierung am 17. April 1945 in Schwandorf ums Leben kamen. "

Am Ehrenmal in der Fichtelanlage fand die Gedenkfeier mit Kranzniederlegung statt, an der sich Stadträte, Bürger und Teilnehmer einer Sternprozession der Pfarreien Herz Jesu, St. Jakob und Kreuzberg beteiligten. Anschließend zog eine Friedensprozession auf den Kreuzberg.

Dekan Hans Amann appellierte an die Verantwortung für den Frieden in der Welt: "Friede ist bedingt durch Gerechtigkeit und ich glaube, da haben wir alle viel zu tun".

Oberbürgermeister Helmut Hey erinnerte an die Nacht, die der Stadt Not, Verzweiflung und Trauer brachte. Dieser Tag müsse für immer dem Erinnern und Nachdenken darüber sein, wohin Neid, Gewalt, Hass und Zwietracht führen. "Wir dürfen nicht wegsehen, wenn Menschen um ihre Rechte und Würde gebracht werden. Freiheit und Demokratie müssen für alle Menschen gelten. Es ist unsere Aufgabe, für unsere Nachkommen eine friedliche Zukunft zu gestalten. Eine Zukunft, in der kein Platz für Krieg, Gewalt, Unterdrückung, Terror und Rassismus ist."
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