Mit Spenden und Patenschaften finanziert - Indienhilfe zieht Bilanz
Schule für 1000 Kinder

Vorsitzender Pfarrer Rajulu Kata und seine Stellvertreterin Angelika Riepl (rechts) werben für eine Unterstützung der Projekte der "Indienhilfe e.V." und bitten um Spenden. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
16.04.2013
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1000 Patenschaften und großzügige Spenden haben es dem Verein "Indienhilfe" ermöglicht, in der Nähe von Hyderabad einen Kindergarten und eine Schule für Waisen und sozial benachteiligte Kinder zu bauen und zu unterhalten. Initiator war der indische Geistliche Rajulu Kata (jetzt Pfarrer in Niedermotzing, früher in Pfreimd), der aus Andhra Pradesh stammt und den Kontakt zu seiner Heimat aufrechterhält.

Im Januar reiste der Geistliche zusammen mit drei Vorstandsmitgliedern für zwei Wochen nach Indien und überzeugte sich von der "positiven Entwicklung" der Bildungseinrichtung. Mit dabei war auch dritte Vorsitzende Angelika Riepl, die den 250 Besuchern beim Patentreffen am Sonntag in der Stadthalle Maxhütte-Haidhof über den Aufenthalt berichtete. Die Schule befindet sich 30 Kilometer von der Millionenstadt Hyderabad entfernt.

Probleme für Mädchen

"Sie bietet den armen Kindern der Region die Möglichkeit zur Bildung und zu einem sozialen Aufstieg", betonte Pfarrer Rajulu Kata. Besonders schlecht seien dort immer noch die Mädchen gestellt. Die fällige Mitgift an die Eltern des Bräutigams würde die Familie im Falle einer Heirat der Tochter nicht selten ruinieren, so der Geistliche.

2004 begann der Verein auf einem neun Hektar großen Grundstück mit dem Bau der Schule. In den darauf folgenden Jahren erfolgten ständige Erweiterungs- und Renovierungsarbeiten. Im vergangenen Jahr wurde die Einrichtung endgültig fertiggestellt. Heute gehen dort 1000 Kinder zur Schule, 600 von ihnen leben im angrenzenden Internat. Der Verein hat 39 Lehr- und 32 Hilfskräfte angestellt. Die Finanzierung erfolgt über Patenschaften (15 Euro im Monat) und durch Spenden. Auf dem Projektgelände befindet sich eine kleine Landwirtschaft zur Selbstversorgung.

Solaranlage geplant

In diesem Jahr will der Verein auf dem Schuldach eine Photovoltaik- und eine Solaranlage installieren. "Dadurch wird die Schule unabhängiger, denn dort steht nicht rund um die Uhr Strom zur Verfügung", erklärte Vorsitzender Pfarrer Rajulu Kata. Der Verein erbittet dazu Spenden auf das Konto 312 430 58 bei der Sparkasse Schwandorf (BLZ 750 510 40), Kennwort "Indienhilfe - Baukonto".

Wer Interesse an einer Patenschaft hat, soll sich mit der dritten Vorsitzenden Angelika Riepl (Telefon 0 94 71 / 909 14 oder Angie.Riepl@t-online.de) in Verbindung setzen. Nähere Informationen sind zu ersehen auf der Homepage www.verein-indienhilfe.de
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