27.05.2004 - 00:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Neuer Betrieb im Stadtsüden eröffnet - Staatssekretär lobt Unternehmer-Engagement Wo die Schlacke zu Buntmetall wird

Im Stadtsüden von Schwandorf ist gestern auf einer Fläche von 35 000 Quadratmetern die in einer Bauzeit von acht Monaten errichtete "MG Metallgewinnung GmbH" offiziell in Betrieb genommen worden. In die Anlage wurden nahezu fünf Millionen Euro investiert.

von Autor HOUProfil

Die Unternehmerin Sandra Wierichs sprach bei der Eröffnung von einer Anlage, die aus Müllverbrennungsschlacken Buntmetalle und Schrotte gewinnt. Schwandorf sei unterdessen der achte Aufbereitungsstandort der Krefelder "C.C. Umwelt AG", fuhr Sandra Wierichs fort und ergänzte, im Werk habe man unterdessen zwölf Arbeitsplätze geschaffen.

"Wir sind dankbar für solche Unternehmer", unterstrich Wirtschaftsstaatssekretär Hans Spitzner vor geladenen Gästen und machte der Unternehmensgruppe Wierich ein Kompliment: "Sie hat die Zeichen der Zeit erkannt".

Hans Spitzner erinnerte daran, dass sich Wierich 1995 für einen Standort in Würzburg entschieden habe und zitierte den Unternehmensgründer, der seinerzeit gesagt habe: "Wir wollen unsere Aktivitäten in einem Gebiet verstärken, dass immer mehr in die Mitte Europas rückt". Schwandorfs Oberbürgermeister Helmut Hey lobte danach die Philosophie der Unternehmensgruppe Wierichs und sprach "von großer Erfahrung" mit der man zu Werke gehe. Die Stadt, fuhr Hey fort, freue sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten über jeden einzelnen Arbeitsplatz. Bei der "MG Metallgewinnung GmbH" seien zwölf geschaffen worden. Bei einem Betriebsrundgang war danach Gelegenheit gegeben, das 35 000 Quadratmeter große Gelände, das sich auf ehemaligem VAW-Areal befindet, zu besichtigen. Dort sollen nun jährlich 350 000 Tonnen Schlacke verarbeitet werden.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.