Nur 1:1 in Neukirchen/B. - In der Kreisliga West imponiert der FC Wernberg mit 5:0-Sieg
Erste Schwarzenfelder Schramme

Lokales
Schwandorf
11.08.2014
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Nach drei Spieltagen der neuen Saison ist in der Kreisliga West keine der 15 Mannschaften ohne Punkteinbuße. Dagegen warten zwei Teams noch auf den ersten Sieg.

Spitze bleibt der 1. FC Schwarzenfeld (7) trotz des 1:1-Unentschiedens bei der SpVgg Neukirchen-Balbini (4). Ein Treffer von Heinisch reichte dem Favoriten gegen die starken Gastgeber nicht zum Sieg, denn kurz vor Schluss fiel der nicht unverdiente Ausgleich. Gleich sechs Clubs haben sechs Punkte auf ihren Konten. Bemerkenswert ist das klare 5:0 des FC Wernberg (6) gegen den zuvor zwei Mal siegreichen TSV Winklarn (6). Der Ortsrivale TSV Detag (6) hat die Heimniederlage der Vorwoche gut verdaut, er setzte sich bei der DJK Gleiritsch (3) sicher mit 1:0 durch, obwohl kurz vor dem Ende fast noch der Ausgleich passiert wäre. Der FC Schmidgaden (6) konnte auch sein zweites Heimspiel gegen den 1. FC Schwandorf (0) mit 2:1 für sich entscheiden. Dem ASV Burglengenfeld II (6) gelang es nicht, seine Siegesserie auch gegen den 1. FC Rötz (6) fortzusetzen. Der Bezirksligaabsteiger gewann mit 3:1 und befindet sich auf dem Weg nach oben. Den ersten Sieg und somit die ersten Zähler gab es für die DJK Dürnsricht (3) beim 2:1 über den TSV Nittenau (0) und für den TSV Tännesberg (3), der den SF Weidenthal (3) mit 3:1 bezwang.

Ganz am Tabellenende und in einem ungewohnten Terrain befinden sich nach drei Niederlagen in Folge der TSV Nittenau und der 1. FC Schwandorf.

FC Wernberg       5:0 (1:0)       TSV Winklarn
Tore: 1:0 (25.) Johannes Schwirtlich, 2:0 (51.) Johannes Schwirtlich, 3:0 (60.) Bernd Zimmermann, 4:0 (80.) Christian Gebhardt, 5:0 (89.) Christian Gebhardt - SR: Horst Lang - Zuschauer: 140,

(she) Nach einem viertelstündlichen Abtasten kam der Gastgeber immer besser ins Spiel. Mit einem soliden, überlegtem Aufbau und sofortiger Ballrückgewinnung nach Ballverlust spielte er sich sichere Torchancen heraus. Trotzdem reichte es bis zum Halbzeitpfiff nur zu einer 1:0-Führung durch einen Freistoßtreffer von Johannes Schwirtlich. Nach dem Wiederanpfiff ein kurzes Aufbäumen der Gäste, doch nach dem erneuten Freistoßtor von Schwirtlich war der Widerstand gebrochen. Die Wernberger ließen nun Ball und Gegner laufen, gelegentliche Konter führten zu keiner einzigen richtigen Torchance mehr für Winklarn. In der 60. Minute warteten die Gäste wieder auf einen von Schwirtlich ausgeführten Freistoß. Diesmal spielte aber Maximilian Schatz kurz zu Bernd Zimmermann, der auf 3:0 erhöhte. Die beiden letzten Treffer erzielte der eifrig rackernde und immer anspielbare Christian Gebhardt. Insgesamt eine tolle Mannschaftsleistung, die auf mehr hoffen lässt.

SpVgg Neukirchen/B.       1:1 (0:0)       1. FC Schwarzenfeld
Tore: 0:1 (62.) Bernd Heinisch, 1:1 (83.) Markus Weber - SR: Florian Höcherl (TSV Falkenstein) - Zuschauer: 150

(aho) Einen starken Eindruck hinterließ der 1. FC Schwarzenfeld bei seinem Auftritt in Neukirchen-Balbini. Der Spitzenreiter hatte mehr Ballbesitz, wirkte spielerisch reifer und entschlossener. Die SpVgg glich dies durch kämpferischen Einsatz aus und agierte sehr oft mit langen Pässen. In der 22. Minute musste ein Schwarzenfelder Abwehrspieler auf der eigenen Torlinie klären. Bei einem Freistoß von Frey nach einer halben Stunde reagierte der heimische Keeper hervorragend und sicherte den torlosen Pausenstand. Nach dem Wiederbeginn wagte die Heimelf etwas mehr und hatte kurz hintereinander zwei gute Chancen. Eine Vorlage von Kruppa nutzte der eingewechselte Heinisch in der 63. Minute zur Gästeführung. Neukirchen verstärkte seine Angriffsbemühungen und kam in der Schlussphase durch Weber zum nicht unverdienten Ausgleichstreffer in einer gutklassigen Begegnung.

DJK Dürnsricht       2:1 (1:1)       TSV Nittenau
Tore: 0:1 (8.) Markus Schmidbauer, 1:1 (30.) Maximilian Ferstl, 2:1 (60./Foulelfmeter) Markus Schrott - SR: Luis Illan (ASV Burglengenfeld) - Zuschauer: 80

(aho) Im Duell zweier punktloser Mannschaften siegte die DJK Dürnsricht verdient und kann sich von hinten absetzen. Fast während der gesamten Spielzeit beherrschten die Gastgeber den TSV Nittenau nach Belieben, dieser hatte insgesamt nur eine einzige gute Aktion. Die führte nach acht Minuten zur Führung, als Schmidbauer einen Torwartabschlag aufnahm und mit Windunterstützung ins Tor beförderte. Nur von kurzer Dauer war die Verunsicherung bei der DJK, die das Spiel wieder in den Griff bekam und viele Chancen hatte. Nach einer halben Stunde erzielte Ferstl den Ausgleich. Im zweiten Durchgang rückte der Nittenauer Keeper Schmid immer mehr in den Blickpunkt. Machtlos war er jedoch in der 60. Minute, als Schrott einen an Ferstl verursachten Strafstoß zum 2:1 verwandelte. Der Gast hatte weiterhin keine torreife Aktion zu verzeichnen, während Dürnsricht wesentlich deutlicher hätte gewinnen können.

FC Schmidgaden       2:1 (1:0)       FC Schwandorf
Tore: 1:0 (31.) Alexander Schmidl, 1:1 (77.) Jan Broz, 2:1 (83./Foulelfmeter) Simon Schimmer - SR: Julian Roidl (DJK Ensdorf) - Rot: (12.) Christian Beer (FC Schwandorf) - Gelb-Rot: (89.) Bernhard Fick (FC Schwandorf)

(rid) Es war ein glücklicher Sieg der Gastgeber gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner, der ab der 12. Minute mit einem Mann weniger auskommen musste. Die Rote Karte gegen den Schwandorfer Christian Beer war völlig überzogen. Der FC Schmidgaden nutzte den momentanen Schock der Gäste zur Führung. Alexander Schmidl erzielte das 1:0 aus dem Gewühl heraus. Nach dem Wechsel brachte Schwandorfs Trainer Robert Arnold einen weiteren Stürmer und setzte die immer nervöser werdenden Gastgeber damit unter Druck. Der Lohn für diesen Mut: Jan Broz gelang nach einer Ecke per Kopf der Ausgleich. Eine weitere umstrittene Szene brachte das Tabellenschlusslicht dann doch um den verdienten Lohn. Maximilian Stammler kam an der Strafraumgrenze zu Fall. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, den Simon Schimmer souverän verwandelte. Viermal Gelb für Schmidgaden, fünfmal Gelb und zwei Platzverweise für Schwandorf waren die Bilanz dieser kampfbetonten, spielerisch aber schwachen Begegnung.

TSV Tännesberg       3:1 (2:1)       SF Weidenthal
Tore: 0:1 (15.) Florian Hösl, 1:1 (23.) Markus Wittmann, 2:1 (25.) Johannes Stahl, 3: 1 (65.) Andreas Lohrer - SR: Fabian Seebauer (Chammünster) - Zuschauer: 130

(es) Aufatmen beim TSV Tännesberg, der nach den zwei Auftaktniederlagen am Sonntag gegen Weidenthal den ersten Dreier einfahren konnte. Nach verteilten Spielanteilen gingen die Gäste nach einer Viertelstunde per Distanzschuss von Hösl in Führung, als der Ball vom Torpfosten noch ins Tor sprang. Mit einem Doppelpack innerhalb von zwei Minuten gelang dem TSV, der nie aufsteckte, die 2:1-Halbzeitführung. Beim Ausgleichstor profitierte Markus Wittmann bei einem seiner gefährlichen Distanzschüsse von einer Schwäche des Gästekeepers. Joannes Stahl reagierte bei der Führung am schnellsten, als ein Strafstoß von Peter Kopriva aus 19 Metern vom Pfosten ins Feld zurücksprang. Verletzungsbedingt konnte Spielertrainer Turan Bafra nach Wiederanstoß seine Mannschaft nicht mehr auf dem Platz unterstützen. Wichtig war das 3:1 durch Andreas Lohrer. Die Gäste schalteten von diesem Zeitpunkt auf komplette Offensive um, konnten aber aus ihren vielen Eck- und Freistößen kein Kapital schlagen.

DJK Gleiritsch       0:1 (0:0)       TSV Detag Wernberg
Tor: 0:1 (73.) Patrick Luff - SR: Ludwig Speidl (TSV Pemfling) - Zuschauer: 130

(aho) Den Sieg des TSV Detag Wernberg erkannten die Gleiritscher neidlos an. Zwar verzeichnete die heimische DJK einen vielversprechenden Beginn mit einer guten Chancen für Ring, die der Gästetorwart zunichte machte, doch danach wurde die Begegnung ausgeglichener. Wernberg hatte in der 19. und 38. Minute zwei gute Gelegenheiten durch Maunz. Nach dem Seitenwechsel unterlief dem Gleiritscher Keeper zunächst ein Fehler, den er gleich wieder ausbügelt, indem er den Nachschuss glänzend abwehrte. Den entscheidenden Treffer erzielte Patrick Luff eine Viertelstunde vor dem Ende mit einem direkt verwandelten Freistoß von der Strafraumgrenze. Bis zum Ende hatte Wernberg noch zwei Riesenchancen durch Thiemo Luff, die nichts einbrachten. Fast wäre der DJK Gleiritsch in der Nachspielzeit der schmeichelhafte Ausgleich gelungen, doch landete das Leder an der Latte.
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