06.09.2014 - 00:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Quorum für Ortssprecher erreicht - Versammlungen stehen an Wahlen in sechs Stadtteilen

Sie sind Ansprechpartner für Probleme im Dorf und tragen sie in den Stadtrat weiter: Die Ortssprecher. Sie werden in Stadtteilen gewählt, die nicht durch einen Stadtrat vertreten sind. In der Kreisstadt sind dies wie bisher Bubach, Haselbach, Kreith, Naabeck und neu Kronstetten und Niederhof.

von Clemens Hösamer Kontakt Profil

Für Gögglbach wird es keinen Ortssprecher mehr geben, weil Stadtrat Tobias Viehauser den Stadtteil vertritt. Voraussetzung für eine Ortssprecherwahl ist, dass sich ein Drittel der wahlberechtigten Bürger per Unterschrift dafür aussprechen. Die Listen lagen bis Ende August aus. Die Auswertung ergab laut städtischem Pressesprecher Lothar Mulzer dass es in allen genannten Stadtteilen Abstimmungen geben wird. Die Ortssprecher werden bei einer öffentlichen Ortsversammlung gewählt, die der Oberbürgermeister einberuft. Den Anfang macht Kreith. Dort findet die Wahl (auch für die Ortschaft Distlhof) am 16. September um 19.30 Uhr im Gasthaus Späth (Tränkstraße 2) statt. Die weiteren Ortsversammlungen werden im Oktober terminiert.

Die Ergebnisse

Die bisherigen Ortssprecher Veronika Vogl (Naabeck), Otto Rothauscher (Bubach), Georg Diermeier (Haselbach) und Ludwig Schmid jun. (Kreith) haben bereits auf eine weitere Kandidatur verzichtet. Sie wurden wie Konrad Schmid (Gögglbach) mit den ausscheidenden Stadträten Ende April offiziell verabschiedet.

In Bubach (mit Waltenhof, Strengleiten, Auhof und Doblergut) leben 572 Wahlberechtigte, das "Drittelquorum" bei den Unterschriften von 191 wurde mit 207 ebenso überschritten wie in Haselbach (mit Dauching und Irlbach), wo sich 150 von 398 Berechtigten in die Liste eintrugen. In Kreith unterschrieben 108 von 254 Bürgern die Liste, in Naabeck (mit Wiefelsdorf, Strießendorf, Altenried, Neuried, Spielberg, Wöllmannsbach und Ziegelhütte) 121 von 297 Berechtigten.

Von den 744 Wahlberechtigten in Kronstetten (mit Prissath, Lindenlohe, Holzhaus, Freihöls und Charlottenhof) trugen sich 308 Bürger in die Listen ein. Hier kann ebenso ein neuer Ortssprecher gewählt werden wie in Niederhof (mit Höflarn und Nattermoos), wo 291 von 525 Wahlberechtigten die entsprechende Liste unterschrieben.

Ein Ehrenamt

Die ehrenamtlichen Ortssprecher können an allen Sitzungen des Stadtrates und seiner Ausschüsse teilnehmen, in denen Themen behandelt werden, die ihre Stadtteile betreffen. Sie haben allerdings nur beratende Funktion und kein Abstimmungsrecht. Die Amtszeit des Ortssprechers endet mit der Wahlzeit des Stadtrats.

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