13.08.2014 - 00:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

"SADTheater" probt im Sperl-Stadel für Boulevardkomödie - Herbstprogramm der ... Kater Paulchen kommt unter die Räder

Das Ensemble des „SADTheater“ probt derzeit an der Komödie „Dreimal schwarzer Kater“. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Mit dem Schwandorfer Theaterherbst gehen die Konrad-Max-Kunz-Tage in die zweite Runde. Unter der Regie von Christina Fink-Rester bringt das "SADTheater" ab dem 24. Oktober eine turbulente Boulevardkomödie auf die Bühne des Fronberger Sperlstadls.

"Dreimal schwarzer Kater" ist eine skurrile Nachbarschafts-Groteske, die irgendwo zwischen Gartenzwergidylle und Eifersuchtsdrama angesiedelt ist. Das Stück von Heidi Mager ist kurzweilig, voll absurder Situationskomik und bietet eine steile Vorlage für eine spritzige, pointenreiche Inszenierung.

Die heile Welt

Norbert Dreher (Dirk Dürholz) ist der Inbegriff des spießigen Kleinbürgers. Gepflegtes Reihenhaus, Gartenzwergidylle und gemütliche Grillabende mit Nachbarsfamilie Schobel sind Fixpunkte in seinem Leben. Wie gut, dass er mit Nachbar Reinhard (Jakob Rester) auf eine verwandte Seele trifft. Auch die beiden Ehefrauen verstehen sich ausgezeichnet. Während Reinhards Frau Claudia (Margit Berkmann) Ersatzbefriedigung bei ihrem heißgeliebten Kater Paulchen findet, liebäugelt die harmoniesüchtige Brigitte Dreher (Ilona Glück) mit ihrem gut gebauten Yogalehrer.

Der ganz normale Alltagswahnsinn also. Wie heil ihre kleine Welt wirklich war, offenbart sich jedoch sehr schnell, als Claudias Kater Paulchen überfahren wird. Oliver, der Sohn der Schobels, Jurastudent im zwölften Semester (Sebastian Wagner) greift zur Notlüge und schon nimmt das Chaos seinen Lauf. Lang unterdrückte Differenzen brechen auf, wobei Reinhards resolute Schwester, die verkannte Malerin Doris (Christina Kostka) einen gehörigen Anteil beiträgt. Plötzlich läuft alles auf kuriose Weise aus dem Ruder. Und als der gutmütige Norbert seine aufreizende Arbeitskollegin Eva Settler (Anja Setzer) zum trauten Candle-Light-Dinner in den heimischen Reihenhausgarten bittet, werden "Weiber zu Hyänen".

Das Ensemble des "SADTheaters" probt das temporeiche Stück bereits auf der Bühne des Sperl-Stadls beim Künstlerhaus. Premiere ist am 24. Oktober, weitere Vorstellungen am 25., 29, und 30.Oktober.

Konzert mit Singrün

Beendet werden die diesjährigen Konrad-Max-Kunz-Tage mit einem klassischen Konzert des "Orchesters am Singrün" am 15. November in der Oberpfalzhalle. Unter der Leitung von Lutz Landwehr von Pragenau stehen die Ouvertüre zu "Romeo und Julia" von P. I. Tschaikowskij, die 7. Sinfonie, op. 70, d-moll von Antonin Dvorak und das "Divertimento Concertante" für Solo-Kontrabass nebst Orchester von Nino Rota auf dem Programm. Karten für die Veranstaltungen der Konrad-Max-Kunz-Tage gibt's ab dem 26. September im Tourismusbüro (Pfleghof), Telefon (09431) 4 55 50.

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