12.08.2014 - 00:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Sanierung der Oberpfalzhalle kostet fünf Millionen Euro - Auf der letzten Etappe Teurer als einst der Neubau

Die Handwerker sind in das Foyer und den Gaststättenbereich der Oberpfalzhalle eingezogen. Drei Monate lang bleibt die Halle gesperrt. Bild: rid
von Ingrid Hirsch (RID)Profil

Schwandorf. (rid) Weitere 1,9 Millionen Euro investiert die Stadt in den letzten Bauabschnitt zur Sanierung der Oberpfalzhalle. Der Umbau der Gaststätte und des Foyers wird neun Monate dauern. "Möglichst wenig Einschränkungen in der Hallennutzung" wünschte sich Oberbürgermeister Andreas Feller beim gestrigen Ortstermin. "Drei Monate werden wir die Halle allerdings sperren müssen", bat Architekt Andreas Hottner um Verständnis. Dann sei der Estrich verlegt.

Die Handwerker sind seit 1. August damit beschäftigt, den bisherigen Gaststättenbereich zu entkernen. Dort entstehen ein 250 Quadratmeter großer Veranstaltungsraum, eine Catering-Zone (27 Quadratmeter) und ein bewirtschaftetes Bistro (100 Quadratmeter). Der gesamte Bereich erhält eine Verbindung zur Halle.

Der mit allen technischen Standards ausgerüstete Veranstaltungsraum eignet sich für Seminare ebenso wie für gesellige Veranstaltungen oder Feierlichkeiten. Der Mieter kann dabei die Strukturen des Bistros nutzen oder das Catering selbst organisieren. Genauso hat der künftige Pächter die Möglichkeit, den Bistro-Bereich für größere Veranstaltungen zu öffnen.

In der Vergangenheit hatten sich vor allem die Vereine immer wieder darüber beklagt, dass sie nicht selbst die Bewirtung der Sportler und der Zuschauer übernehmen durften und sich dadurch Einnahmen sichern konnten. "Das wird in Zukunft möglich sein", verspricht der neue Oberbürgermeister Andreas Feller (CSU).

Ein Industrieparkett soll in den neuen Räumlichkeiten "Atmosphäre" schaffen, so Architekt Andreas Hottner. Auch die Übergänge zur Glasfassade der Halle will er "harmonisieren". Die Einbaumöbel, Verkleidungen und die Medienwand werden der Holzvertäfelung der Halle angepasst.

Zum letzten Bauabschnitt gehört auch die Sanierung des Foyers mit Garderoben und geschlossenen Schranksystemen. Die Kegelbahn im Keller verschwindet, die frei werdenden Räume werden als Lagerflächen genutzt. Nach Beendigung der Sanierungsmaßnahmen wird die Stadt fünf Millionen Euro investiert haben. Zum Vergleich: Der Neubau kostete vor gut 30 Jahren acht Millionen Mark.

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