Sitzweil auf Einladung des Dachelhofer Frauenbundes - Viel Applaus für "Bolg und Blech"
Alter Tanzbodenmusik auf der Spur

Lokales
Schwandorf
30.10.2009
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Einen kurzweiligen Abend mit lustiger und "griabiger" Musik, amüsanten Geschichten aus dem alltäglichen Leben samt deftiger Brotzeit, standen im Mittelpunkt einer Musikantensitzweil in Dachelhofen. Organisiert wurde die beliebte Veranstaltung inzwischen zum dritten Male vom Katholischen Frauenbund.

Der große Zuspruch im Vorjahr hatte eine Fortsetzung heuer praktisch aufgedrängt. Verpflichtet wurden auch diesmal bekannte Musiker und Gruppen. Moderiert wurde die Sitzweil von Anita Schneeberger aus Wolfring. Der aus Sulzbach-Rosenberg stammende Bernhard Luber hatte mit seinen amüsanten Geschichten und Witzen das Publikum schnell auf seiner Seite.

Mit seiner bodenständige Volksmusik animierte die Besucher zum Mitsingen. Die Gruppe "Bolg und Blech" hat sich dem Aufstöbern und natürlich dem Spielen von alter Oberpfälzer Tanzmusik verschrieben und so Landler oder Schottischen erklingen lassen. Zu ihren Repertoire gehörten auch Polka, Walzer und Zwiefache.

Karl Grabinger auf der Steirischen überraschte die Besucher mit Stücken aus alten Oberpfälzer Notenbüchern. Im zweiten Teil des Abend erhielt er dann Verstärkung. Dann griff auch die Chefin des Frauenbundes, Helga Bauer zu ihrem Instrument und musizierte mit Karl Grabinger. Dafür gab"s auch einen kräftigen Applaus.
Immer wieder gerngesehen ist die Gruppe "Blecherne Sait'n" aus Schnaittenbach. Bei ihrem Auftritt in Dachelhofen wussten sie mit ihren Liedern "Leitl"n wollt"s mei Homat seang", "An Sepp seina (Walzer)", "Bist a daou", "Mei Chef" und "Warer weg d" Speck (Eigenproduktion) zu gefallen. Besonders mit ihrer Eigenkomposition "Warer wag d' Speck" begeisterten sie die Zuhörer und der Refrain wurde auch spontan mitgesungen.
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