03.07.2015 - 00:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Spannendes Projekt der OTH im Schwandorfer Müllkraftwerk - Zusammenarbeit trägt Früchte Müll genau unter die Lupe genommen

von Redaktion OnetzProfil

Praktische Inhalte wurden den Studenten der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden im Müllkraftwerk Schwandorf vermittelt: Restmüll aus dem Verbandsgebiet war das Objekt der wissenschaftlichen Auseinandersetzung. Auf diese Art wurde der Abfall zur Basis für ein studentisches Kooperationsprojekt zwischen dem Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) und der OTH.

Unter Leitung von Professor Dr. Mario Mocker von der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik der OTH sortierten 30 Studierende des Studiengangs "Erneuerbare Energien" im Zuge der Lehrveranstaltung "Thermische Abfallbehandlung" die Müllchargen in insgesamt 14 Fraktionen, mit dem Ziel, die Zusammensetzung, den Wassergehalt und den Heizwert des untersuchten Abfalls zu bestimmen. Zwischen ZMS und der Amberger Hochschule besteht bereits seit Anfang 2008 eine intensive Kooperation, die im Frühjahr in eine Kooperation über den "Innovativen Lernort" (ILO) mündete.

Bei dieser Zusammenarbeit wurden auch bereits verschiedene Studien-, Bachelor- und Masterarbeiten angefertigt und Praktikumsplätze zur Verfügung gestellt. Zudem gab es vor Ort auch angewandte Forschung.

Das Kooperationsprojekt bot den Studierenden die Möglichkeit, ein Praktikum im Zuge einer Lehrveranstaltung praxisnah zu absolvieren. Abgerundet wurde der Praxisbezug mit einer Betriebsbesichtigung des Müllheizkraftwerkes und entsprechenden technischen Erläuterungen hierzu.

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