03.05.2004 - 00:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Tausende beim Maimarkt in Schwandorf Innenstadt wird zur Flaniermeile

Es hatte ja unterschiedliche Meinungen im Stadtrat um den ersten verkaufsoffenen Maimarkt gegeben. Gestern, als Tausende bei warmem Frühlingswetter durch die Straßen der Schwandorfer Innenstadt flanierten, wurde offenkundig: Die Entscheidung, diesen Markt in seiner jetzigen Form zuzulassen, war goldrichtig.

von Autor HOUProfil

So ein Publikumsmagnet im Frühjahr hatte bisher wirklich gefehlt. Tausende machten sich gestern auf in die Schwandorfer Innenstadt, viele kamen von auswärts. Bald nach 14 Uhr füllte sich die City und wurde zu einer großen Flaniermeile. Da spielte dann auch das Wetter mit. Dann und wann zogen zwar dunkle Wolken auf. Doch der Regen blieb aus.

Droben auf dem oberen Marktplatz hatten die Standlfieranten ihre Buden aufgebaut, ein paar Meter weiter drunten schloss sich nahezu nahtlos ein breit gefächertes Warensortiment an. Mit einem Obsthändler, der seine Früchte samt Spargel vom Lastwagen herab verkaufte. Mit Dampfbügelvorführungen, überdimensionalen Bürsten, die sich kunstvoll zu einem Turm formten und ein paar Straßenmusikanten, die flott aufspielten.

Die warme Witterung ließ es zu, dass manches in der Innenstadt möglich wurde, was es so an einem verkaufsoffenen Sonntag noch nie gab: Die im Badeanzug werbenden Damen vor einer Drogerie an der Breite Straße, die schier endlos langen Schlangen vor den Eisdielen und die Rast bei einem Cappucino in den geöffneten Straßencafés. Da machte der Bummel wirklich Spaß.

Der Spaziergang durch die City führte viele ein Stück weit hinauf auf den Weinberg und hinein in die Felsenkeller. Dort gab es eine Premiere: Erstmals hatten Kunsthandwerker ihre Erzeugnisse in den Gewölben ausgestellt.

Da passte wirklich alles. Vom Ambiente her und vom umfangreichen Angebot. Dazu gab es Auftritte von Schauspielern der Regensburger "Stadtmaus", die den Besuchern vor Augen führten, wie das damals war, als sich noch Diebsgesindel in den Kellern herumtrieb.

Und dann gab es da noch einen weiteren Magneten: Nur ein paar Schritte vom Marktplatz entfernt hatte "Lego" seine Zelte aufgebaut und ließ die Kinder "Glücksbringer" für die Olympiade aus bunten Bausteinen stecken.

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