10.02.2004 - 00:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Trotz heftiger Schneestürme glimpflich davongekommen - Nur wenige Verkehrsunfälle Plötzlich kehrte der Winter zurück

Der Winter kehrte zurück. Buchstäblich von einer Minute auf die andere. Am Sonntag fegten heftige Schneestürme über den Landkreis, auch gestern fielen wieder dicke Flocken. "Trotzdem gut davongekommen", resümierte der Amberger Polizeisprecher Oswald Ertl.

von Autor HOUProfil

Den Raum Regensburg erwischte es am Sonntag bei dem plötzlich einsetzenden Wintergewitter am ärgsten, aber auch im Landkreis Schwandorf ging an manchen Stellen schon bald nichts mehr voran mit dem Verkehr. Zeitweise herrschte Chaos. Besonders auf den Fernstraßen, wo sich sehr rasch auch tückische Eisfelder bildeten.

Während Räum- und Streufahrzeuge ausrückten und man nicht wusste, wo wegen der Zentimeter hoch liegenden Schneedecke zuerst angefangen werden sollte, blieb es bei der Polizei und bei der Feuerwehr vorerst ruhig.

Dann aber krachte es doch. Zweimal nacheinander und in beiden Fällen auf der Kreisstraße SAD 2. Gegen 16.30 Uhr geriet bei Pistlwies ein mit zwei Personen besetztes Auto von der Straße ab und kam im Graben zum Stehen. Fahrer und Beifahrerin blieben unverletzt, am Pkw aber entstand ein Schaden von über 15000 Euro.

Eine Stunde später musste die Polizei erneut auf die SAD2. Diesmal in die Nähe von Pilsheim, wo der Schnee einen Wagen ins Schleudern gebracht hatte. Das Fahrzeug flog von der Straße, überschlug sich im angrenzenden Graben und kam mit Totalschaden zum Stehen. Auch in diesem Fall hatten die Insassen Glück im Unglück: Sie blieben unverletzt. Allerdings musste der Pkw abgeschleppt werden. Er hatte bei dem Salto Totalschaden davongetragen und besaß noch einen Schätzwert von 15000 Euro. Angesichts der wie Blizzards tobenden Schneestürme wartete man in der Schwandorfer Feuerwehr-Alarmzentrale auf Einsätze. Doch was dann kam, hielt sich sehr in Grenzen. "Ein paar umgestürzte Bäume", berichtete gestern Brandinspektor Robert Heinfling. Für die Mannschaften Routine.

Auch gestern, als nach einer eisglatten Nacht erneut Schneefall einsetzte, blieb es bei den Einsatzkräften im Kreis Schwandorf eher ruhig. Ganz im Gegensatz zum Nachbarbereich Amberg. Dort hatte es innerhalb kürzester Zeit eine größere Anzahl von Verkehrsunfällen gegeben. Von rund 70000 Euro Sachschaden ging Polizeisprecher Oswald Ertl später aus. Stehender Verkehr herrschte auf einem Teilstück der Bundesstraße 85 zwischen Amberg und Schwandorf. Erst als Streuwagen anrückten, löste sich die kilometerlange Lkw-Schlange auf.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.