28.08.2014 - 00:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Uraltes Material neu entdecken: Specksteinkurs im Stadtmuseum

Uraltes Material neu entdecken: Specksteinkurs im Stadtmuseum (ch) Schon unsere Vorfahren wussten den Speckstein zu schätzen. Das leicht bearbeitbare Mineral wurde im Orient schon im dritten Jahrtausend vor Christus zu Siegeln oder Gefäßen geformt. Poliert glänzt er wie der namensgebende Speck. In Reinform besteht er aus Talg. Wie gut sich das Material bearbeiten lässt, probierten am Dienstag 23 Kinder im Stadtmuseum aus. In der neuen Werkstatt im Obergeschoss zeigte Kathrin Robl (kniend, Mitte) den jun
von Clemens Hösamer Kontakt Profil

Schon unsere Vorfahren wussten den Speckstein zu schätzen. Das leicht bearbeitbare Mineral wurde im Orient schon im dritten Jahrtausend vor Christus zu Siegeln oder Gefäßen geformt. Poliert glänzt er wie der namensgebende Speck. In Reinform besteht er aus Talg. Wie gut sich das Material bearbeiten lässt, probierten am Dienstag 23 Kinder im Stadtmuseum aus. In der neuen Werkstatt im Obergeschoss zeigte Kathrin Robl (kniend, Mitte) den jungen Bildhauern, wie dem Stein mit Säge, Raspel und Feile Formen abgerungen werden können. Herzen entstanden so, aber auch kleine Pinguine. Speckstein wurde übrigens auch lange in Nordbayern abgebaut, in der Nähe von Wunsiedel. Die Aktion war Teil des Ferienprogramms. Das nächste Angebot im Stadtmuseum ist eine "Wollwerkstatt" am 3. September. Der Nachmittagstermin ist bereits ausgebucht, für den Vormittag (10 bis 12 Uhr) sind noch Plätze frei. Anmeldung ist im Stadtmuseum unter 09431 4 15 53 möglich. Der Kurs kostet 4,50 Euro und wendet sich an Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren. Bild: Hösamer

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