28.04.2009 - 00:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Vernissage zur Ausstellung von Bernhard Dagner, Markus Kronberger und Reinhard Wöllmer Kunst mit feinen und lebendigen Strukturen

von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Die "gemeinsame Schnittmenge" der drei Künstler, die seit dem letzten Wochenende im Oberpfälzer Künstlerhaus in der Kebbel-Villa in Fronberg ausstellen, ist die konkrete und konstruktive Kunst des 20. Jahrhunderts. So sieht es zumindest die Nürnberger Kunsthistorikerin Eva Schickler, die bei der Vernissage am Sonntagvormittag in das Werk von Bernhard Dagner, Markus Kronberger und Reinhard Wöllmer einführte.

Bernhard Dagners bevorzugtes Material ist das mundgeblasene Farbglas aus seiner Heimat. Für die Ausstellung in Schwandorf hat er eine neue Serie von Glasbildern erarbeitet, die er auch als "Farbzellen" bezeichnet. "Ovalförmig geschnittene Glasscheiben bezaubern durch Transparenz und Leichtigkeit, überraschen mit einer lebendigen Bearbeitung an den Rändern, die durch Sandstrahlen teilweise abgetragen wurden und nun feine, lineare, lebendige Strukturen erzeugen", so Schickler. Markus Kronenberger malt glatte, monochrome Farbquadrate. Sie schweben oder stehen nebeneinander, untereinander, übereinander, treffen aufeinander: Grau, Orange, Zinnoberrot, Grün und Ockergelb steigern sich, bringen sich gegenseitig zum Leuchten. Reinhard Wöllmer wiederum gestaltet plastische Papierobjekte. "Sie eröffnen uns räumliche Dimensionen, räumliche Überlagerungen und manchmal auch ein Spiel mit illusionistischer Wahrnehmung", fasste Eva Schickler zusammen.

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