Volksmusikalisches Musikantentreffen in der Fronberger Brauereiwirtschaft
Humor gehört dazu

Lokales
Schwandorf
24.09.2009
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"War er nur weg, dieser Speck, tat's ma besser geh", singt Franz Gericke aus Schnaittenbach und kokettiert mit seiner Leibesfülle. Er hat mit seinem Refrain aber auch die Politik und den aufgeblähten "Bürokraten-Speck" im Visier.

Beim Musikantentreffen in der Fronberger Brauereiwirtschaft, am Samstag schon zum neunten Mal von den AH-Fußballern des ASV ausgerichtet, spielte Franz Gericke die Tuba und seine Frau Ingrid die Zither. "Eine ungewöhnliche Besetzung", erklärt Kreismusikpfleger Alois Gillitzer, der auch diesmal mit viel Humor durch das Programm führte. Dritter im Bunde der "Blechernen Sait'n", so der Name des Trios, ist Gitarrenspieler Karl Schatz.

"De Dampfbröida" aus Weiherhammer pflegen Volksmusik mit böhmischem Einschlag, singen von einer alten Dampfmaschine und beschreiben das hübsche böhmische Mädel "Maschinka". Von der "Fronberger Stubenmusi" kam die Botschaft, mit der sich die 120 Zuhörer im voll besetzten Saal ausnahmslos einverstanden erklärten: "Wenn's koa Musi gab, wos war des Lebn no wert."

Theresia und Johannes Reis aus Wernberg waren bereits zum dritten Mal zu Gast und ermunterten bei ihrem Stimmungslied die Zuhörer zum Mitsingen: "Bringt"s uns a Maßerl frisches bayerisches Bier." Barbara und Martin aus Schmidgaden beschrieben die Folgen zu reichlichen Alkoholgenusses und beendeten das "Rausch-Lied" mit dem Hinweis: "Wer recht lang g'sund bleibn will, freut sich auf den nächsten Tag."

AH-Präsident Hermann Schick zog am Ende eine positive Bilanz und hat bereits die zehnte Auflage der Erfolgsgeschichte im Visier.
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