07.12.2017 - 20:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

BAyernweit in den Top-20: Großes Lob für "Stadtzwerge"

Der Bau der Kinderkrippe "Stadtzwerge" gehört zu den "Top 20" in Bayern, die die Oberste Baubehörde in einen Katalog aufgenommen hat. "Bauen mit Ziegel - bewährt und innovativ" heißt die 150-seitige Broschüre, die Architekt Karlheinz Beer am Mittwoch Oberbürgermeister Andreas Feller überreichte.

Stadtbaudirektor Reinhard Schade, EKI-Vorsitzende Daniela Friedrich, Projektleiterin Gina Lankes, Krippenleiterin Andrea Müller, OB Andreas Feller und Architekt Karlheinz Beer (von links) sind stolz auf die Würdigung der Krippe "Stadtzwerge" durch die Oberste Baubehörde. Bild: Hirsch
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Der "Bayerische Ziegelindustrieverband" sponsert das Ranking der außergewöhnlichen Ziegelbauten und wirbt damit für den traditionellen Baustoff, der auch bei der Kinderkrippe "Stadtzwerge" Verwendung fand. "Ein Teil historischer Identität der Stadt bleibt damit für die Zukunft lesbar", heißt es in der Würdigung. Ein vom Abbruch bedrohtes Ensemble habe eine neue Nutzung gefunden.

Der Abriss des Ott-Hauses und dessen Wiederaufbau sowie die Sanierung des Mesner-Hauses mitten in der Innenstadt seien eine echte Herausforderung gewesen, bekennt die Projektleiterin des Architekturbüros Beer (Weiden), Gina Lankes. Als ehemalige Schwandorferin habe sie besonders viel Herzblut darauf verwendet und sei stolz auf das Geschaffene. "Wir fühlen uns sehr wohl hier", versicherte Krippenleiterin Andrea Müller. Bei angenehmem Raumklima lasse sich in der Einrichtung gut arbeiten.

Andrea Müller denkt bereits einen Schritt weiter und schlägt den Bau eines Kindergartens an der Stelle des ehemaligen Konvent-Gebäudes vor. Ihr schwebt ein "inklusiver Kindergarten neben der bestehenden inklusiven Kinderkrippe" vor.

Das leerstehende Gebäude ist im Besitz der Stadt, steht nicht unter Denkmalschutz und wird momentan als Lager benutzt. Die SPD im Stadtrat hat für den kommenden Haushalt angeregt, hier beispielsweise die Musikschule unterzubringen. Die Mittel für eine notwendige Untersuchung des Bauwerks sollen aber kommendes Jahr auf jeden Fall eingeplant werden, auch wenn noch offen ist, wie das Konventgebäude genutzt werden kann.

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