Bereichsleiter Wolfgang Zwicknagl informiert Jugendhilfeausschuss
Erfreuliche Töne aus der Agentur

"Nur 2,1 Prozent der jungen Leute sind ohne Arbeitsvertrag, das ist der niedrigste Stand seit fünf Jahren." Zitat: Bereichsleiter Wolfgang Zwicknagl von der Schwandorfer Arbeitsagentur vor dem Jugendhilfeausschuss des Kreistags
Politik
Schwandorf
05.12.2017
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Wer gute Nachrichten hören wollte, war bei der Sitzung des Jugendhilfeausschusses im Landratsamt gut aufgehoben. Den Auftakt machte Bereichsleiter Wolfgang Zwicknagl von der Schwandorfer Arbeitsagentur. "Erfreulich" lautete seine Bewertung, als es um die Beschäftigungssituation junger Leute im Agenturbezirk ging.

Laut Zwicknagl gehen derzeit 7311 Menschen unter 25 Jahren einer geregelten Arbeit nach. Natürlich gibt es in dieser Altersgruppe auch Arbeitslose. Der Bereichsleiter benannte die entsprechende Zahl mit 215. Und fügte hinzu: "Das ist der niedrigste Stand seit fünf Jahren." Oder anders ausgedrückt: Nur 2,1 Prozent der jungen Leute sind ohne Arbeitsvertrag.

Zwicknagl warf auch einen Blick auf die Situation bei der Ausbildung. "Es gibt mehr Stellen als Bewerber", wusste er und stellte die beiden Erkenntnisse nebeneinander - 901 Bewerber konnten aus 1577 Ausbildungsplätzen auswählen. Unversorgt geblieben sind bis zum offiziellen Ausbildungsbeginn im Herbst lediglich zwei Handvoll Flüchtlinge, die weder eine Ausbildung noch eine schulische Alternative vor sich hatten. Doch diese Entwicklung sei schon überholt, freute sich Zwicknagl. "Seit September sind alle versorgt." Der Bereichsleiter lobte in diesem Zusammmenhang "die hohe Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen" und sprach von 3035 Azubis in allen Lehrjahren.

Die Agentur kümmert sich auch um junge Leute, die sich schwer tun, in Beruf oder Lehre Fuß zu fassen. So gibt es eine "Berufseinstiegs-Begleitung", die bereits in der Schule anfängt. 140 Schüler kommen in den Genuss dieses Förderangebots. 48 weitere besuchen berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen, acht durchlaufen eine Einstiegsqualifizierung, die auch Flüchtlingen zugute kommt. Dann gibt es noch die ausbildungsbegleitenden Hilfen, die von den meisten in Anspruch genommen werden. 194 junge Leute sind es, die sich von dieser Art Nachhilfe für einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss trainieren lassen. "Und", ergänzte Zwicknagl, "das alles gibt es auch für behinderte Jugendliche".

Nur 2,1 Prozent der jungen Leute sind ohne Arbeitsvertrag, das ist der niedrigste Stand seit fünf Jahren.Bereichsleiter Wolfgang Zwicknagl von der Schwandorfer Arbeitsagentur vor dem Jugendhilfeausschuss des Kreistags
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