DGB-Jugend beschäftigt sich mit Programm der AfD und entwickelt Gegenstrategien
Sozialer Demagogie entschieden begegnen

Die Gewerkschafter Marina Schwarzfischer (links) und Stefan Dietl (rechts) warnen vor "rassistischer Hetze" und "sozialer Demagogie" der AfD. Bild: Hirsch
Politik
Schwandorf
14.09.2017
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Stefan Dietl, stellvertretender Bezirksvorsitzender der Gewerkschaft "Verdi", hat sich mit dem Programm der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) auseinandergesetzt und ein Buch geschrieben, das er der Gewerkschaftsjugend bei einer Veranstaltung am Dienstag in der Spitalkirche vorstellte.

Der Autor kommt in seinen Ausführungen zum Schluss: "Die AfD ist eine neoliberale Partei, gewerkschaftsfeindlich und unternehmerfreundlich". Trotzdem gebe sie sich als "Partei des kleinen Mannes aus". Der DGB müsse deshalb Flagge zeigen und den Wähler über "die wahren Absichten der AfD" aufklären.

"Die AfD und die soziale Frage". Unter diesem Titel untersucht Stefan Dietl die sozialpolitische Ausrichtung der Partei und erkennt im Programm "marktradikale Positionen und im völkischen Antikapitalismus verwurzelte Inhalte". Nach der Analyse entwirft der Buchautor Gegenstrategien, mit denen die Gewerkschaften der rassistischen Hetze und der sozialen Demagogie begegnen sollten.

Den Abend moderierte Marina Schwarzfischer von der Schwandorfer DGB-Jugend, die auch zur Veranstaltung eingeladen hatte. Das 138-seitige Werk von Stefan Dietl erschien am 12. August und kostet im Buchhandel 14 Euro.
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