18.10.2017 - 16:42 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Förderbescheid für den Landkreis Strom-Tankstellen an sechs Schulen

Schwandorf/München. Im Landkreis Schwandorf entstehen neue Lade-Säulen für Elektroautos: Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat am Montag die ersten Förderbescheide zum Ausbau der Lade-Infrastruktur im Freistaat vergeben. Für den Landkreis Schwandorf nahm Regionalmanager Christian Meyer in der Landeshauptstadt einen Förderbescheid über 32 370,55 Euro entgegen. Der Zuschuss dient einer Pressemitteilung des Landratsamtes zufolge der Errichtung von sechs neuen Lade-Säulen an den fünf Gymnasien des Landkreises in Burglengenfeld, Nabburg, Nittenau, Oberviechtach und Schwandorf sowie an der Realschule in Neunburg vorm Wald. Der Kreis ist damit der Landkreis mit dem größten Fördervolumen.

Aus der Hand von Ministerin Ilse Aigner nahm Regionalmanager Christian Meyer einen Förderbescheid für sechs Lade-Säulen über 32 370 Euro in Empfang. Bild: Pressestelle Bayerisches Wirtschaftsministerium)
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Wie Aigner laut Mitteilung beim Termin in München betonte, hätten das Wirtschaftsministerium insgesamt 230 Anträge mit einem Volumen von gut 2,3 Millionen Euro erreicht. "Damit lösen wir Gesamtinvestitionen in Höhe von knapp 6,7 Millionen Euro aus. Das ist ein beachtlicher Start", so die Ministerin. Insgesamt sollen in Bayern bis zum Jahr 2020 7000 öffentlich zugängliche Lade-Säulen bestehen. 450 davon werden jetzt verteilt über den ganzen Freistaat errichtet.

Neben der ausgewogenen regionalen Verteilung wies die Ministerin auch auf den breiten Kreis der Antragsteller hin: Energieversorger seien hier ebenso zu finden wie Bildungseinrichtungen, Kommunen oder die katholische Kirche. Für Aigner war das Förderprogramm aber nur ein Baustein, um die Elektromobilität zu unterstützen: "Bei der Lade-Infrastruktur geht es nicht nur um die Anzahl der Säulen, sondern auch um die Frage, wo die nächste freie Lademöglichkeit ist". Deswegen sei der Lade-Atlas Bayern entwickelt worden, der dem Nutzer auf dem Smartphone den Weg zur nächsten freien Säule weist. "Wir haben die Kompetenzstelle E-Mobilität geschaffen, die Kommunen, Unternehmen und staatlichen Einrichtungen als Ansprechpartner für alle Fragen zur Elektromobilität zur Verfügung steht", sagte Aigner. Außerdem setze der Freistaat gezielt auf Forschung und Entwicklung im Bereich innovativer Antriebstechnologien.

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