26.01.2017 - 20:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Gemeinderatssitzung in Wackersdorf Gemeinde spendiert Neubau

Andere Vereine werden den TV Wackersdorf beneiden. Die Gemeinde wird dem Turnverein in diesem Jahr für 750 000 Euro ein neues Funktionsgebäude errichten und ihm darüber hinaus noch weiter entgegenkommen.

Die Tage des Funktionsgebäudes am Holzberg sind gezählt. Es wird im Juli abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Bild: Hirsch
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Wackersdorf. Die Umkleidekabinen auf dem Wackersdorfer Holzberg sind 62 Jahre alt und nicht mehr zeitgemäß. "Eine Sanierung kommt nicht mehr in Frage", betonte Bürgermeister Thomas Falter bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch. Das beauftragte Planungsbüro habe davon abgeraten.

Weil die Gemeinde Eigentümer des Sportplatzes und des Funktionsgebäudes ist, muss sie nun auch für den Neubau aufkommen. Der Gemeinderat stimmte für den Abriss des alten Sportheimes und einen Neubau von vier Umkleidekabinen für die Spieler und zwei für die Schiedsrichter sowie Duschen, Sanitäranlagen und Räume für die Geschäftsstelle.

Sanierung lohnt sich nicht

Sowohl das statische Gutachten von BBI Bauer Beratende Ingenieure Regensburg als auch die Expertise des Ingenieurbüros Brundobler GmbH kamen zu dem Ergebnis, dass sich eine Sanierung nicht lohne. Marc Feil von Ecoplan Planungsgesellschaft gab den Zeitplan bekannt. Nach Einreichung eines Bauplanes Anfang April könne im Juli mit dem Abbruch des alten Sportheimes begonnen werden. Start für den Neubau sei dann im September und die Fertigstellung im Sommer 2018.

Die Gemeinde baut dem Verein nicht nur ein neues Funktionsgebäude, sondern kümmert sich auch um Ausweichmöglichkeit für die Fußballer während des Baubetriebs. "Erste Gespräche mit anderen Vereinen haben wir schon geführt", sagte Bürgermeister Thomas Falter.

Der Gemeinderat verabschiedete ferner eine Benutzungssatzung für das neue Mehrgenerationenhaus, das am Samstag eingeweiht wird. Damit will die Gemeinde die Nutzung ihrer öffentlichen Einrichtung durch eine Satzung regeln. "Dort ist kein Platz für private Feste oder Veranstaltungen politischer Parteien", stellte der Bürgermeister klar. Das Mehrgenerationenhaus stehe offen für Vereine sowie soziale, kulturelle und bildende Verbände.

Gefahr kenntlich machen

Die Gefahrenstellen an der Anschlussstelle zur Bundesstraße B 85 bei Alberndorf müsse besser kenntlich gemacht werden, sagte Bürgermeister Thomas Falter. Dies ergab eine Verkehrsschau des Landratsamtes. Der Geh- und Radweg am Lärmschutzwall werde nachgerüstet und eventuell mit einer Rot-Einfärbung versehen.

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