31.01.2018 - 20:10 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Holmeier und Schieder fordern Erdverkabelung des Ostbayernrings im Raum Schwandorf: Große Koalition für Leitungsbau

CDU, CSU und SPD haben den Weg für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen geebnet. Der CSU-Wahlkreisabgeordnete Karl Holmeier und die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder (beide für den Wahlkreis Schwandorf im Deutschen Bundestag) riefen als betroffene Abgeordnete das sensible Thema "Erdverkabelung des Ostbayernringes im Raum Schwandorf" in Erinnerung.

Große Koalition: Der CSU-Wahlkreisabgeordnete Karl Holmeier und die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder fordern grünes Licht für die Erdverkabelung des Ostbayernringes im Raum Schwandorf. Bild: exb
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Die Parlamentarier fordern in einem gemeinsamen Brief von den Mitgliedern der Verhandlungsgruppen, grünes Licht für die Erdverkabelung des Ostbayernringes zu geben: "Nachdem das Energieleitungsausbaugesetz aus dem Jahr 2016 für Bayern und vor allem den Raum Schwandorf nicht in allen Bereichen positiv gestaltet werden konnte, müssen wir dies bei den aktuellen Verhandlungen zum Koalitionsvertrag dringend nachholen. Mit der Verlegung des Endpunktes des SuedOstLinks von Augsburg nach Landshut kommt es im Bereich der Oberpfalz aufgrund der Wechselstromleitung Ostbayernring zu einer lokalen Netzbündelung, die sehr nahe an gewachsene Wohnbebauungen heranreicht.

Durch den Ersatzneubau des Ostbayernrings führt dies im Raum Schwandorf zu einer schwierigen Situation und verursacht erhebliche Probleme. Die notwendige Erdverkabelung wird auch im Bayernplan gefordert und unterstützt." Da die Bemühungen, die Erdverkabelung zum Ende der 18. Wahlperiode im Koalitionsausschuss auf die Tagesordnung zu bringen, erfolglos verlaufen sind, unternehmen die beiden Parlamentarier nun einen neuen Versuch, die Erdverkabelung auf einem vier bis fünf Kilometer langen Teilstück des Ostbayernringes im Raum Schwandorf voran zu bringen.

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