Kreisjugendring wirbt über soziale Netzwerke für eine Teilnahme an der Bundestagswahl - Vier ...
Video-Botschaften an junge Wähler

Johanna Lorenz (links) und Peter Neumeier (rechts) stellen das Video-Wahlprojekt des Kreisjugendrings vor. Bild: Hirsch
Politik
Schwandorf
14.09.2017
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"Der Wahlkampf wird von den meisten Jugendlichen nicht wahrgenommen", glaubt Peter Neumeier. Deshalb will der Vorsitzende des Kreisjugendrings die Mitglieder über die sozialen Netzwerke erreichen und sie animieren, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. Die jungen Leute können sich auf "YouTube" eine Meinung über die Kandidaten ihres Wahlkreises bilden.

Zum zweiten Mal nach 2013 schrieb der Kreisjugendring die Bewerber um ein Direktmandat an mit der Bitte, in einer vierminütigen Video-Botschaft zu vier Fragen Stellung zu beziehen. Die Politiker sollten sich zum Thema innere Sicherheit äußern, ihre Meinung zu Putin, Trump und Erdogan kundtun, die Forderung nach einer Obergrenze für Flüchtlinge kommentieren und sich Gedanken machen, welcher Ministerposten für sie in Frage käme.


Für SPD-Kandidatin Marianne Schieder gehört Deutschland zu den sichersten Ländern, wenngleich sie eine personelle Aufstockung der Polizei für unumgänglich hält. Mit den Flüchtlingsströmen seien auch die Überstunden der Beamten gewachsen. Von einer Obergrenze bei der Zuwanderung hält die Bundestagsabgeordnete "gar nichts". Sollte sie die Wahl haben, würde sich Marianne Schieder für das Amt des Bundesbildungsministers entscheiden und die benachteiligten Menschen in der Gesellschaft nachqualifizieren

Eine verfehlte Personalpolitik und "Stoibers Sparkurs" macht Frank Aumeier (Freie Wähler) für die Unterbesetzung bei der bayerischen Polizei verantwortlich. Der Bewerber aus dem Landkreis Cham ist für ein Einwanderungsgesetz und sieht in einer "Obergrenze" das falsche Signal. Den Mitarbeiter einer Krankenkasse und Vorsitzenden des Kreisjugendrings Cham würde der Posten des Bundesgesundheitsministers reizen: "Dann würde ich die Pflegeberufe stärken".

Tina Winklmann von den Grünen fordert eine personelle Aufstockung bei der Polizei, "um die Freiheit sicherer zu machen". Gegenüber Leuten wie Trump, Putin und Erdogan müsse man klare Kante zeigen, so Tina Winkelmann. Sie stößt damit in das gleiche Horn wie die anderen Kandidaten. Eine "Obergrenze für Menschlichkeit" dürfe es ihrer Meinung nach nicht geben. Als Innenministerin würde Tina Winkelmann vor allem den Sport fördern.

Marius Brey von den "Linken" würde als Außenminister versuchen, den Frieden in der Welt zu sichern. Die innere Sicherheit könnten nur mehr Polizisten garantieren. Eine Obergrenze für Flüchtlinge dürfe es nicht geben.


Die vier Videos, die bisher eingingen, finden Sie hier.
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