08.11.2017 - 20:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Landkreis investiert 500 00 Euro für Schulzentrum Neue Maschinen

Den Landkreis kostet nicht nur die laufende Sanierung des Beruflichen Schulzentrums in Schwandorf viel Geld, auch für die Ausrüstung von Berufsschule und Beruflicher Oberschule muss er tief in die Tasche greifen: Rund 500 000 Euro sind bis 2019 für neue Fräs- und Bohrmaschinen fällig.

von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Welche Anforderungen die Maschinen erfüllen müssen, ist in der sogenannten "Betriebssicherheitsverordnung" klar geregelt. Hier liegt das Problem: Die bislang in der Schule verwendeten Fräs- und Bohrmaschinen haben einige Jahre auf dem Buckel und entsprechen den aktuellen Vorschriften nicht mehr. Die Folge: Sie dürfen künftig im Unterricht nicht mehr verwendet werden und müssen stillgelegt werden. Eine dauerhafte Nachrüstung der Maschinen ist auch nicht mehr möglich. Folglich: "Wir brauchen neue, weil die alten den Sicherheitsvorschriften nicht mehr genügen", brachte Landrat Thomas Ebeling bei der Sitzung des Ausschusses für Schulen, Sport und Kultur am Dienstag das Problem auf den Punkt. Angesichts der Entwicklung bei den Schülerzahlen (siehe Kasten) sei aber zumindest nicht zu befürchten, dass sich diese Investition nicht mehr rentieren würde.

Zur Sitzung des Ausschusses waren auch der Leiter des Beruflichen Schulzentrums, Ralf Bormann, sowie der Abteilungsleiter Metalltechnik, Alois Meyer, gekommen und schilderten die Problematik. "Zur Erfüllung des Lehrplans brauchen wir diese Maschinen", machte Meyer die Notwendigkeit zum Kauf neuer Fräs- und Bohrmaschinen deutlich. Er betonte: "Das ist eine Investition in die regionale Wirtschaft und in den Landkreis Schwandorf". Das sah auch das Gremium so und beschloss einstimmig, die entsprechenden Mittel im Haushalt für das kommende Jahr, beziehungsweise im Finanzplan für 2019 einzuplanen.

Den Löwenanteil der gesamten Kosten machen die vier neuen Fräsmaschinen für Berufliche Oberschule und Berufsschule aus: Sie schlagen mit rund 416 000 Euro zu Buche. Hinzu kommen vier Tischbohrmaschinen und zwei Säulenbohrmaschinen für rund 37 000 Euro sowie Zubehör (47 000 Euro).

Schülerzahlen

Die Schülerzahlen an der Berufsschule im Bereich Metall und fertigungstechnische Berufe entwickeln sich positiv. Nachfolgend eine Übersicht über die Veränderungen in den vergangenen vier Schuljahren in den Klassen 10 bis 13: 370 (Schuljahr 2014/15), 378 (15/16), 368 (16/176) und 401 (17/18). (tib)

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