30.11.2017 - 20:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Licht-Lösung für "Regensburger Tor" gesucht Künstlerischer Anspruch

Das ehemalige Regensburger Tor an der Friedrich-Ebert- Straße soll nach der Sanierung mit besonderer Beleuchtung den Eingang zur Innenstadt markieren. Wie genau, das ist nach der Bauausschusssitzung am Dienstag noch offen.

Einer der Vorschläge für das "Stadttor" bei Juwelier Schreiner (rechts) sieht Bodenleuchten und Reflektoren vor. Das stieß im Bauausschuss auf wenig Begeisterung. Simulation: Büro Baur/Bild: Hösamer
von Clemens Hösamer Kontakt Profil

Drei Vorschläge hatte Architekt Jochen Baur dabei: Eine Lösung mit Bodenstrahlern, deren Licht über Reflektoren über der Straße zurückgeworfen wird und zwei Konzepte mit Lampen, die an einer Seilkonstruktion befestigt sind. Die Engstelle zwischen der Bahnhof- und der Schwaigerstraße,. wo sich früher das Tor befand, soll so herausgehoben werden. Franz Radlinger (CSU) sprach sich dafür aus, vier der "Castor"-Lampen zu verwenden, die auch die restliche Straße beleuchten sollen. SPD-Sprecher Alfred Braun stimmte zu.

Marion Juniec-Möller (Ausschussgemeinschaft/Grüne) waren die Vorschläge zu brav. Sie wünschte sich etwas mehr "künstlerischen Anspruch", der der ehemaligen Torsituation gerecht würde. "Hologramme gibt's leider nur bei Star-Wars", scherzte Planer Marc Weschta. Jochen Baur verwies darauf, dass die Befestigung der Leuchten das Problem sei. Poller oder Maste kommen wegen des Verkehrs nicht infrage. OB Andreas Feller sprach sich gegen Bodenleuchten aus. Die Erfahrung zeige, dass sie Streusalz-empfindlich seien und viel Unterhaltsaufwand erfordern. Jochen Glamsch (UW) konnte sich durchaus eine Lösung mit vier symmetrisch angeordneten vorstellen.

Auf eine Lösung einigte sich der Bauausschuss am Dienstag nicht und gab Baur die Aufgabe mit auf den Weg, weitere Vorschläge zu erarbeiten. OB Andreas Feller sprach sich dafür aus, das Konzept für die restliche Ebert-Straße zu beschließen. Das hatte auch Gefallen im Ausschuss gefunden (wir berichteten) und wurde einstimmig beschlossen.

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