04.08.2017 - 15:46 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Metropolenbahn, Elektrifizierung: Bürger umfassend aufklären CSU fordert Info-Büro der Bahn

Wichtige Weichenstellungen der Bahnpolitik rufen die CSU auf den Plan. Bundestagsabgeordneter Karl Holmeier, Oberbürgermeister Andreas Feller, sowie die CSU-Ortsvorsitzenden Martina Englhardt-Kopf (Schwandorf) und Thomas Schmid (Klardorf) fordern die Einrichtung eines Bürgerinformationsbüros der Deutschen Bahn in der Stadt. Das teilte die Partei mit.

Oberbürgermeister Andreas Feller, Bundestagsabgeordneter Karl Holmeier, Thomas Schmid, Karlheinz Wittauer und dritte Bürgermeisterin Martina Englhardt-Kopf (von links) fordern, das die Deutsche Bahn in Schwandorf ein Bürgerinformationsbüro einrichtet. Bild: exb
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Nach dem Deutsch- Tschechischen Bahngipfel am 26. Juli sei klar, dass das optimierte Bundesverkehrswegeplan-Projekt "Metropolenbahn München/Nürnberg-Prag" in den "vordringlichen Bedarf" des "Bundesschienenwegeausbaugesetzes" aufsteige. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt habe darüber hinaus bekannt gegeben, dass die Elektrifizierung der Schienenstrecke Regensburg-Hof als "wesentliche Änderung" eingestuft wird. Damit wird der Lärmschutz zum Bestandteil des Projektes. "Diese wegweisenden Entscheidungen zu den beiden Projekten sind das Ergebnis langjähriger Bemühungen aller CSU-Mandatsträger auch vor Ort, weshalb wir mit großer Erleichterung die Aussage von Minister Dobrindt aufnehmen", sagte Holmeier. Dennoch dürfe es dabei nicht bleiben.

Die Bürger hätten ein Recht auf umfassende Information zu beiden Projekten und deren Weiterentwicklung. Deshalb fordern die CSU-Mandatsträger die Einrichtung eines Bürgerinformationsbüros. Dieses soll ähnlich dem Bürgerbüro zum Brenner Basistunnel in Rosenheim umgesetzt werden. In einem Brief an den Vorstand der Deutschen Bahn AG, Richard Lutz, bittet Bundestagsabgeordneter Holmeier um Prüfung.

Die CSU ruft dazu auf, dass sich alle Schwandorfer unbedingt an dem gegenwärtig laufenden Lärmaktionsplan des Eisenbahn-Bundesamtes beteiligen sollten. "Ziel dieser Maßnahme ist es, Lärmprobleme und -auswirkungen umfassend zu dokumentieren, um uns damit bei den zuständigen Stellen auch entsprechend Gehör zu verschaffen", so Martina Englhardt-Kopf und Thomas Schmid. "Deshalb bitten wir die Bevölkerung dringend um Mithilfe". Das Eisenbahn-Bundesamt hat einen Fragebogen erstellt, der unter www.laermaktionsplanung-schiene.de gleich online beantwortet oder heruntergeladen und postalisch weitergeleitet werden kann.

Zudem liegen die Fragebögen in der BWK-Geschäftsstelle (Pesserlstraße 1) oder im Rathaus an der Information aus. Die Bevölkerung hat bis zum 25. August Gelegenheit, sich an der Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamt zu beteiligen. Für Freitag, 11. August, ab 14 Uhr ist ein CSU-Infostand am Reiner-Eck mit Verteilung der Bögen geplant.

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