Neues Baugebiet südlich Egelsee
Lückenschluss geplant

Auf der Fläche südlich des Vitalzentrums (im Hintergrund) will ein privater Investor eine Sportstätte errichten. Nebenan entstehen die private Döpfer-Grundschule und das Kinderhaus der Johanniter. Bild: Hirsch
Politik
Schwandorf
03.12.2016
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Oberbürgermeister Andreas Feller und Stadtplanerin Sabine Pollinger ließen auch nach wiederholtem Nachfragen aus dem Planungsausschuss die Katze nicht aus dem Sack. "Errichtung einer privat betriebenen Sportstätte", stand in der Vorlage, die die Verwaltung für die Sitzung am Mittwoch vorgelegt hatte.

"Wir haben mit dem Investor Stillschweigen vereinbart", bat der Oberbürgermeister die Stadträte um Verständnis. Auf dem Grundstück zwischen dem Vitalzentrum - im Volksmund "Windmühle" - und den Parkplätzen der Oberpfalzhalle will ein Privatmann eine Sportstätte errichten. Neben der "Privaten Grundschule Döpfer" und dem von den Johannitern geplanten Kinderhaus. Für alle drei Projekte gab der Planungsausschuss grünes Licht.

Neue Baugebiete

Zwischen Hoher-Bogen-Straße und Voithenbergstraße will die Stadt eine weitere Wohnbebauung zulassen. Die Fläche werde in Kürze verkauft, so die Leiterin des städtischen Planungsamtes. Zur Umsetzung der Pläne musste der Ausschuss den Flächennutzungsplan ändern.

Auch an der Regensburger Straße tut sich was. In den ehemaligen Netto-Markt zieht ein Biomarkt an, war bei der Sitzung zu hören. KfZ-Ersatzteilhändler Schirmbeck siedelt in den früheren "Home Market" über. Der Drogeriemarkt Rossmann will die Fläche von 500 auf 750 Quadratmeter erweitern. Nachmieter werden für den Schirmbeck-Standort und den Modemarkt Takko gesucht.

Die Stadt ist weiter auf der Suche nach Baugebieten. Zwischen Egelsee-Süd und der Libourne-Allee könnte ein neues Areal entstehen, heißt es aus dem Stadtplanungsamt. Das 50 Hektar große Gebiet würde die Lücke zwischen den bestehenden Baugebieten schließen. In Krondorf soll das vorhandene Baugebiet in Richtung Wasserwerk erweitert werden. Als weitere Standorte haben die Planer das "Hasenbuckel" in Fronberg und die Ortsteile Ettmannsdorf und Niederhof im Auge. Die Ausschussmitglieder beauftragten die Verwaltung, die Suche nach geeigneten Wohnbaugebieten voranzutreiben und schufen mit der Änderung des Flächennutzungsplans die Voraussetzungen dafür.

Mehr Einwohner

Die aktuellen Zahlen zwingen die Stadt zum Handeln. Oberbürgermeister Andreas Feller konkretisierte die Entwicklung. Mitte 2014 hatte die Große Kreisstadt noch 27 400 Einwohner. Mittlerweile ist die Zahl auf 29 200 gestiegen.
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