Ostbayernresolution zum Lärmschutz
Vorfahrt für leise Züge

Politik
Schwandorf
24.12.2016
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Der Bundestagsabgeordnete und verkehrspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe, Karl Holmeier, informiert vor dem Hintergrund der jüngst an den Verkehrsminister Alexander Dobrindt überreichten "Ostbayernresolution zum Lärmschutz entlang der Schienenverbindung Regensburg-Hof" über die Drei-Punkte-Strategie "Leise Schiene" des Bundesministeriums in einer Pressemitteilung: "Die Verkehrsprognose der Bundesregierung für das Jahr 2030 zeigt deutlich an: Der Güterverkehr auf der Schiene wird mit 43 Prozent unter allen Verkehrsträgern am stärksten steigen." Die Bundesregierung hat sich deshalb verpflichtet, den Schienenlärm bis 2020 im Vergleich zu 2008 zu halbieren.

Leise Züge sollen demnach Vorfahrt haben, denn der Lärmschutz beginne bereits an der Quelle. Hinzu komme als zweite Säule die Ertüchtigung des Lärmschutzes an Brennpunkten mit stationären Lärmschutzanlagen. Das Bundesverkehrsministerium hat in den vergangenen Jahren rund 1,1 Milliarden Euro in den Lärmschutz investiert.

Das Bundeskabinett beschließt Holmeier zufolge in Kürze das Gesetz gegen Schienenlärm. Darin wird unter anderem ein Schallemissionswert festgelegt, der nur von leisen Güterwagen eingehalten werden kann. Alte und laute erreichen diesen Grenzwert nur, wenn sie mit einer deutlich reduzierten Geschwindigkeit fahren. "Das heißt, ab dem Fahrplanwechsel 2020/2021 sind laute Güterwagen auf dem deutschen Schienennetz grundsätzlich verboten."
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