Regierung lobt Haushaltspolitik des Landkreises
Wie ein Ritterschlag

Politik
Schwandorf
20.12.2016
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"Freuen Sie sich auf die Würdigung durch die Regierung der Oberpfalz", leitete Kämmerer Michael Neckermann seinen Finanzbericht ein, den er am Montagnachmittag im Kreistag abgab. Die Stellungnahme aus Regensburg zum Kreis-Etat 2016 wertete er als einen "rechtsaufsichtlichen Ritterschlag."

Von der guten Konjunktur profitierte auch der Landkreis. Diese Entwicklung trug dazu bei, dass sich die Haushaltslage weiterhin auf einem guten Niveau befindet. Zum vierten Mal hintereinander gelang es heuer, den Etat trotz anhaltend hoher Investitionen ohne neue Kreditaufnahmen auszugleichen. Noch dazu konnte der Schuldenabbau weiter verfolgt werden. Lag der Stand der Verbindlichkeiten 2012 noch auf der Rekordhöhe von 39,2 Millionen Euro, so wird er sich Ende 2016 bei 30,1 Millionen einpendeln. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von rund 210 Euro (2012: 274 Euro).

Die Regierung kam laut Neckermann zu dem Ergebnis, "dass der Erfolg der beständig auf Konsolidierung und Stabilität ausgerichteten, verantwortlichen Haushaltspolitik hohe Anerkennung verdient." Der Kreis habe sowohl die Belastung der Umlagezahler, der Kommunen, als auch die finanzielle Nachhaltigkeit berücksichtigt. Damit meinte die Aufsicht auch den abermals gesenkten Hebesatz für die Kreisumlage. Mit seinen 45,0 Prozent liege der Landkreis um zwei Prozentpunkte unter dem Landesdurchschnitt. Über weitere Finanzdaten aus 2016 und eine Vorschau auf 2017 werden wir noch ausführlich berichten.
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