Sozial- und Arbeitnehmerrechte bei Veranstaltung der Partei "Die Linke" im Mittelpunkt
Kritik an prekärer Beschäftigung

Die Landessprecherin der Partei "Die Linke", Uschi Maxim, Bundestagsabgeordneter Klaus Ernst, Kandidat Marius J. Brey sowie die Vorstandsmitglieder Eva Kappl und Anika Vogl (von links) wünschen sich einen Politikwechsel. Bild: Hirsch
Politik
Schwandorf
08.09.2017
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Den größten Niedriglohnsektor und die schlechtesten Sozialstandards in Europa attestiert Klaus Ernst dem Wirtschaftsstandort Deutschland. Der bayerische Spitzenkandidat der Partei "Die Linke" kritisierte bei seinem Gastspiel am Donnerstag in der Spitalkirche die Zunahme an prekärer Beschäftigung, befristeten Arbeitsverträgen und Leiharbeit. Der Bundestagsabgeordnete fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Ob "Ampel" oder "Jamaika" - keine der Koalitionen werde die sozialen Probleme im Land anpacken, ist der Politiker überzeugt. Am wenigsten die Grünen, denn, so Ernst: "Wenn ein Blatt verwelkt, wird es gelb".

Für den Direktkandidaten Marius J. Brey läuft "es wieder auf eine große Koalition hinaus". Doch das sei "Gift für die Demokratie" und bedeute Stillstand. Der 20-jährige Politikstudent hält die Zeit reif für einen Wechsel und ist überzeugt: "Je stärker die Linke, desto sozialer das Land". Die "Deutschtümelei" der AfD ist für Marius J. Brey ein Rückfall in nationalstaatliche Denkmuster. Landessprecherin Uschi Maxim ist überzeugt: "Viele Wähler sind noch unentschlossen". Mit Sachargumenten könne hier ihre Partei durchaus noch punkten, so Maxim.
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