16.07.2017 - 20:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Spitzenkandidatin Dr. Alice Weidel in der Oberpfalzhalle 300 Zuhörer bei AfD

Dass die "Alternative für Deutschland" (AfD) in den Bundestag einziehen werde, steht für Spitzenkandidatin Dr. Alice Weidel außer Frage. "Schön wäre ein zweistelliges Ergebnis", sagte sie beim Wahlkampfauftakt der AfD Oberpfalz am Freitag in der Oberpfalzhalle. Sie würde sich aber auch über "etwas weniger" freuen.

Spitzenkandidatin Dr. Alice Weidel sprach beim Wahlkampfauftakt der AfD in der Oberpfalzhalle. Bild: Hirsch
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Die Unternehmensberaterin prangerte vor 300 Zuhörern den Verlust der realen Kaufkraft und die Zinsausfälle der Sparer in Milliardenhöhe an. "Deutsche Sparer und Rentner zahlen für die europäische Staatsverschuldung", kritisiert sie. Ihre Partei stehe für die Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit und eine Rückkehr zur Gesetzestreue. Der G20-Gipfel habe gezeigt, so Dr. Alice Weidel, "dass unsere Gesellschaft ein Problem mit Linksextremismus hat". Die AfD wolle nichts anderes, "als dass die Bundesregierung zu Recht und Gesetz zurückkehrt". AfD-Finanzexperte und Direktkandidat des Wahlkreises Amberg/Neumarkt, Peter Böhringer, sieht in der europäischen Währungsunion eine Fehlkonstruktion und betont: "Das deutsche Haftungsrisiko für die permanente Euro-Rettung liegt inzwischen im Billionen-Bereich." Dies werde im Bundeshaushalt nicht aufgeführt und sei nur über die EZB-Bilanzen abschätzbar. Stellvertretender Landesvorsitzender Werner Meier (Neumarkt) war froh über den Polizeischutz vor der Oberpfalzhalle und sagte: "Ich möchte nicht körperlich angegriffen werden". So wie Parteikollegen in anderen Bundesländern.

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