30.11.2017 - 20:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Zuschüsse des Landkreises Für Vogelschutz und Feuerwehren

Jeder sechste "Patient" der Vogelstation des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) in Regenstauf kommt aus dem Landkreis Schwandorf. Bei der Auffangstation steht nun ein Neubau und eine Erweiterung an. Der LBV wandte sich deshalb an den Landkreis und bat für die Maßnahme, die etwa 75 000 Euro kosten wird, um einen freiwilligen Zuschuss.

von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Landrat Thomas Ebeling erinnerte bei der Sitzung des Kreisausschusses an die gute Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz und dessen große Unterstützung zum Beispiel beim Wild- und Freizeitpark Höllohe. Deshalb könnte man der Bitte des LBV um eine Finanzspritze des Kreises durchaus aufgeschlossen gegenüberstehen, betonte der Landrat. Das sahen auch die übrigen Ausschussmitglieder so. Sie verständigten sich nach einstimmig darauf, ein Sechstel der Kosten - etwa 12 500 Euro - für den Neubau und die Erweiterung der Auffangstation zu übernehmen.

Das Füllhorn schüttet der Kreis in jedem Jahr auch über Feuerwehren aus, die überörtliche bedeutende Fahrzeuge anschaffen. Dafür sind im Landkreis-Haushalt 120 000 Euro eingeplant. Damit werden vier Anträge berücksichtigt. Sie kamen von der Stadt Schwandorf für ein Wechselladerfahrzeug der Feuerwehr Schwandorf (23 700 Euro), von der Stadt Maxhütte-Haidhof für ein HLF10 der Feuerwehr Ponholz (24 900 Euro), von der Gemeinde Fensterbach für ein LF20 der Feuerwehr Wolfring (30 000 Euro) und von der VG Schönsee für ein mittleres Löschfahrzeug der Feuerwehr Stadlern (14 700 Euro). Die übrigen 26 700 Euro sind als Rücklage für eventuelle kurzfristige weitere Anträge gedacht.

Bereits im Juli ermächtigte der Kreisausschuss Landrat Ebeling dazu, den Zuschlag für die Stromlieferung für die Liegenschaften des Landkreises an den günstigsten Bieter zu erteilen. Bedingung: Es muss sich um zertifizierten Ökostrom handeln. Wie Ebeling dem Gremium darlegte, erhielt die Deutsche Energie GmbH aus Erlenbach den Zuschlag für die Stromlieferungen von 2018 bis 2020. Ihr Angebot lag bei 3,644 Cent pro Kilowattstunde. Das ist ein Cent weniger, als der Kreis bislang für den Strom berappen musste.

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