23.04.2018 - 20:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

A-Klasse West Die Stullner lassen nicht locker

Die erste Mannschaft des TSV Stulln sorgt in der Kreisliga West richtig für Furore. Die "Zweite" steht ihr aber in nichts nach.

Der Stullner Dominik Götz (blaue Trikots) wird von SG-Akteur Michael Schmid verfolgt. Die beiden Teams lieferten sich ein tolles Verfolgerduell mit dem besseren Ende für die Stullner "Zweite". Bild: ham
von Joachim LuffProfil

Die DJK Weihern/Stein (1./47) bleibt in der A-Klasse West auf Titelkurs. Die DJK setzte sich souverän mit 4:0 beim SC Teublitz (6./31) durch, hat aber noch die Sensationsmannschaft TSV Stulln II (2./43, ein Spiel weniger) im Genick.

Klasse Spitzenspiel

Die Kreisliga-Reserve setzte sich in einem klasse Spitzenspiel mit 3:2 gegen Mitstreiter SG Klardorf/Dachelhofen (3./40) durch, der damit einigen Boden verloren hat. Hoffnungen darf sich weiterhin die DJK Steinberg (4./40) machen, die beim TSV Schwandorf (7./30) mit 2:0 erfolgreich war.

Den Abstiegs-Relegationsplatz machen der ASV Fronberg (10./18) und der SC Katzdorf II (11./16), die sich im direkten Duell mit 1:1 trennten, sowie der spielfreie 1.FC Schwarzenfeld II (12./13) unter sich aus.

TSV Stulln II 3:2 (2:2) SG Klardorf

Tore: 1:0 (10./Foulelfmeter) Wolfgang Böckl, 2:0 (12.) Michael Zimmermann, 2:1, 2:2 (36./Foulelfmeter/44./Foulelfmeter) Daniel Stahl, 3:2 (64./Eigentor) Manuel Reindl - SR: Josef Lehner (SpVgg Schönseer Land) - Zuschauer: 80.

In einem temporeichen Spitzenspiel spielten beide Teams auf Sieg und boten sich einen offenen Schlagabtausch. Die Heimelf erwischte einen fast optimalen Start, denn durch einen Doppelschlag durch Böckl, der einen Elfer verwandelte, und Zimmermann, lag sie früh 2:0 vorne. Doch dies gab keine Sicherheit, weil die Gäste nicht aufsteckten. Kurz vor der Pause bekam die SG zwei berechtige Foulelfmeter zugesprochen, die Stahl zum 2:2-Halbzeitstand verwandelte. Nach Wiederbeginn zog sich die Heimelf etwas zurück und überließ den Gästen das Mittelfeld. Stulln war über Konter gefährlich und ließ kaum Chancen der optisch überlegenen SG zu. Eine Hereingabe lenkte ein Gästespieler unglücklich ins eigene Tor ab. Schließlich blieb es beim 3:2-Sieg für den TSV, obwohl ein Unentschieden durchaus gerecht gewesen wäre.

FC Maxhütte 0:5 (0:3) SC Sinopspor

Tore: 0:1, 0:2 (5./36.) Tayfun Akgül, 0:3 (45./Eigentor) Jörg Meier, 0:4 (53.) Tayfun Akgül, 0:5 (90.) Dennis Morina - SR: Josef Lottner (SV Altendorf) - Zuschauer: 50

Eine böse Pleite musste der FC Maxhütte gegen den türkischen Nachbarn hinnehmen. Bereits zur Pause war die Partie beim Stande von 3:0 so gut wie entschieden. Auch im zweiten Abschnitt konnte sich die Heimelf nicht gegen die drohende Niederlage stemmen und musste zwei weitere Gegentore hinnehmen.

TSV Schwandorf 0:2 (0:1) DJK Steinberg

Tore: 0:1 (1.) Florian Knauer, 0:2 (49./Handelfmeter) Florian Knauer - SR: Siegfried Plößl (SV Pullenried) - Zuschauer: 50 - Gelb-Rot: (45.) Sebastian Kreye (Steinberg) - Besonderes Vorkommnis: (80.) Alexander Eichenseer (Steinberg) hält Foulelfmeter von Rafal Zak.

Die Gäste mussten nach einer Ampelkarte für Kreye die zweite Hälfte in Unterzahl spielen. Dabei führten sie zu dem Zeitpunkt durch den Doppelpack von Knauer schon mit 2:0. Zehn Minuten vor dem Ende war der Sieg aber noch einmal in Gefahr, aber Zak scheiterte mit einem Foulelfmeter am Gästetorwart. Mit Kampfgeist brachten die Gäste den verdienten Erfolg über die Zeit.

SC Teublitz 0:4 (0:3) DJK Weihern/Stein

Tore: 0:1 (26.) Markus Stahl, 0:2 (31.) Christian Forster, 0:3 (43.) Marco Vetter, 0:4 (64.) Andreas Lohrer - SR: Konrad Köppl (SV Diendorf) - Zuschauer: 60.

Die Gäste untermauerten in Teublitz ihre Ambitionen auf die Meisterschaft und landeten einen souveränen 4:0-Sieg. Bis Mitte des ersten Durchgangs dauerte es bis die DJK-Angreifer ihr Visier richtig eingestellt hatten, dann machten Stahl, Forster und Vetter mit drei Treffern bis zur Pause bereits alles klar. Im zweiten Abschnitt mussten die Gäste nicht mehr allzu viel tun, um den Sieg heimzuschaukeln, zumal Lohrer nach etwas mehr als einer Stunde mit dem 0:4 noch einen draufsetzte.

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