Basketball-Bayernliga
Im Krimi geht die Luft aus

Sport
Schwandorf
21.12.2016
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Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf haben das Kalenderjahr 2016 mit einer Niederlage beendet. Beim Tabellenzweiten TuSpo Heroldsberg zeigte die ersatzgeschwächte Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Fischer zwar eine gute Leistung, musste sich am Ende aber nach Verlängerung mit 82:86 geschlagen geben. In der Tabelle bleibt Heroldsberg Zweiter, Schwandorf geht auf siebten Platz in die Weihnachtspause.

Das letzte Spiel des Jahres 2016 mussten die Schwandorfer ohne fünf Stammkräfte antreten: Stefan Beer, Vaidas Butkus, Johannes Pflamminger, Stefan Münch und Dominik Zeitler reisten nicht mit nach Mittelfranken. Heroldsberg konnte dagegen aus dem Vollen schöpfen und ging mit zwölf Spielern in die Partie.

Die Gäste erwischten auch den besseren Start: Durch eine ausgeglichene Mannschaftsleistung in der Offensive setzten sich die Schwandorfer im ersten Viertel auf 15:10 ab. Zudem war die Intensität in der Verteidigung sehr hoch und die sonst so guten Distanzschützen von Heroldsberg wurden damit in Schach gehalten. Zwar war die Defensive im zweiten Durchgang nicht mehr ganz so gut, doch auch im Angriff legten die Schwandorfer noch mal eine Schippe drauf. Der TSV baute seine Führung bis zur Pause dadurch auf zehn Zähler aus (38:28).

Nach dem Seitenwechsel ließen die Gäste in der Offensive nicht nach - die Trefferquote blieb weiter hoch. Der TSV setzte sich immer weiter ab. Heroldsberg reagierte mit einer Auszeit und erhöhte in den letzten drei Minuten die Aggressivität: Durch einen 13:0-Lauf kamen die Gastgeber wieder auf einen Punkt heran (54:55).

Im Schlussabschnitt entwickelte sich dann ein Krimi: Beim Stand von 60:58 für Schwandorf trafen erst die Gäste einen "Dreier", Heroldsberg zog sofort nach. Dann setzte sich der TSV wieder auf neun Punkte ab (70:61), aber die Hausherren kamen zurück und glichen eine Minute vor dem Ende aus. In der Verlängerung mussten die Schwandorfer der kleinen Rotation Tribut zollen. Die acht Schwandorfer schaffen es nicht, sich noch einmal aufzubäumen. Am Ende setzte sich Heroldsberg 86:82 durch.

"Wir haben heute eigentlich gut gespielt und viel richtig gemacht. Aber am Ende fehlte uns einfach in den entscheidenden Momenten die Kraft, um den Sieg perfekt zu machen", zeigte sich TSV-Coach Fischer nach der Partie enttäuscht. "Auf diese Leistung können wir aufbauen. Im neuen Jahr werden wir dann hoffentlich vollzählig wieder angreifen."

TSV-Punkte: Sebastian Fischer (19), Tobias Ruhland (15), Andreas Schindwolf (13), Alwin Prainer, Daniel Rapo (je 12), Christopher Bias (9), Lars Aßheuer, Leon Krampert (je 1).
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