15.12.2017 - 20:12 Uhr
SchwandorfSport

Basketball: Jahresabschluss für TSV Schwandorfer am Samstag beim Post SV Nürnberg

Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf bestreiten am Samstag das letzte Spiel im Jahr 2017. Dabei muss die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Fischer beim Post SV Nürnberg antreten. Spielbeginn ist um 18 Uhr in der Paul-Moor-Schule in Nürnberg.

Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf (hier Center Tobias Ruhland) treten am Samstag beim Post SV Nürnberg an. Bild: par
von Autor PARProfil

Die Schwandorfer Basketballer blicken jetzt schon auf das sportlich erfolgreichste Kalenderjahr ihrer Bayernliga-Geschichte zurück: 15:6 lautet die aktuelle Bilanz für 2017 - das zwei sind Siege mehr als 2014 und 2016. Zudem ist der TSV erstmals im Achtelfinale des Bayernpokals. Und gegen Nürnberg soll es jetzt zum Jahresabschluss mit dem 16. Erfolg klappen. Dafür kann Fischer wohl wieder auf Tobias Ruhland und Sebastian Erdelt zählen. Beide fehlten letzte Woche gegen Ingolstadt. Zudem könnte Stefan Dokic sein Debüt für den TSV geben.

Die Schwandorfer wollen an die Leistung vom letzten Wochenende anknüpfen. Nach zuvor drei Niederlagen wurde gegen Ingolstadt ein deutlicher 101:53-Sieg eingefahren. Vor allem die verbesserte Verteidigung und die höhere Trefferquote aus der Distanz waren die entscheidenden Faktoren. "Gerade die offenen Dreier müssen wir einfach treffen. Wenn sich die Verteidigung auf unsere korbnahen Spieler konzentriert, müssen wir sie dafür aus der Distanz bestrafen", sagt Fischer.

Obwohl Schwandorf in der Bayernliga-Historie bereits acht Mal gegen den Post SV Nürnberg antreten musste (Bilanz 4:4), erwartet die Oberpfälzer am Samstag eine komplett unbekannte Mannschaft. Nach dem Abstieg aus der 2. Regionalliga letzte Saison gab es einen großen Umbruch bei den Franken. Aktuell steht der Post SV mit drei Siegen aus zehn Spielen auf dem neunten Platz. Kein Akteur hat bisher alle Partien absolviert und zuletzt traten die Nürnberger in Augsburg nur zu fünft an. Trotz einer deutlichen Niederlage zeigten sie eine gute Leistung, die auch der Gegner anerkannte.

Bester Punktesammler für Nürnberg war wieder einmal Michael Hertlein mit 22 Punkten, damit lag er knapp fünf Zähler über seinem Saisonschnitt (17,4). Der restliche Kader wirkt sehr ausgeglichen, so dass sich die Schwandorfer auf eine junge und schnelle Mannschaft einstellen können. Trotzdem soll es in Nürnberg mit dem 16. Sieg des Jahres für Schwandorf klappen: "Wir wollen uns mit einem Erfolg in die Weihnachtszeit verabschieden und in der Tabelle damit weiter oben dran bleiben", gibt sich TSV-Center Christopher Bias kämpferisch.

TSV-Kader: Beer, Bias, Butkus, Erdelt, Fischer, Münch, Pflamminger, Prainer, Ruhland und Schindwolf.

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