Basketball
„Klassiker“ zum Jahresstart

Sport
Schwandorf
07.01.2017
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Am Sonntag startet der TSV 1880 Schwandorf ins Basketballjahr 2017. In der Bayernliga empfängt die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Fischer im Oberpfalzderby den FC Tegernheim und will nach der Weihnachtspause mit einem Sieg starten. Spielbeginn ist um 17 Uhr in der Oberpfalzhalle.

Schwandorf gegen Tegernheim in der Bayernliga - es ist das Oberpfalzderby schlechthin. Bereits das sechste Jahr treffen die beiden Teams aufeinander und in der Vergangenheit gab es immer wieder enge und hart umkämpfte Partien.

Zwar spricht die Bilanz mit sechs Siegen aus zehn Spielen für die Tegernheimer, doch die letzten Jahren zeigten, dass beide Teams immer auf Augenhöhe agierten. Nur in der Debütsaison des TSV Schwandorf in der Bayernliga (2011/12) schaffte es Tegernheim beide Vergleiche für sich zu entscheiden. In den letzten vier Spielzeiten war die Bilanz am Ende immer ausgeglichen.

Heißes Duell

Demnach können sich die Fans in der Oberpfalzhalle am Sonntag wieder auf ein heißes Duell freuen: "Die Spiele gegen Tegernheim gehören in jeder Saison mit zu den Höhepunkten. Da geht es um wichtige Punkte, aber auch ums Prestige", weiß TSV-Coach Fischer. "Das ist ein Klassiker im Oberpfälzer Basketball."

Und beide Mannschaft haben am Sonntag zudem was gutzumachen. Der TSV Schwandorf kassierte nach dem guten Saisonstart und fünf Siegen nach sechs Spielen zuletzt vier Niederlagen in Folge. Vor allem die letzte Pleite (82:86 nach Verlängerung) beim Tabellenzweiten schmerzte sehr

Tegernheim musste am letzten Spieltag vor Weihnachten gar eine 51:97-Niederlage gegen den Tabellenführer Wolnzach einstecken - und das vor heimischen Publikum. Die FC-Spieler sind deswegen sicher hochmotiviert.

Vor allem die beiden Neuverpflichtungen Hristijan Radicheski und Michael Schmidl sind gefährlich. Radicheski - erst 17 Jahre und Jugendnationalspieler von Mazedonien - markiert 24,3 Punkte pro Partie und ist damit zweitbester Scorer der Bayernliga Mitte, Schmidl (22,8) folgt auf Platz 3.

Trotzdem warnt Fischer davor, sich nur auf die beiden Punktesammler zu konzentrieren: "Wir müssen als Mannschaft verteidigen und dürfen uns nicht nur auf Radicheski und Schmidl konzentrieren. Dafür hat Tegernheim zu viele gute Optionen."

Bei den Schwandorfern steht hinter dem Einsatz einiger Leistungsträger ein Fragezeichen. Vaidas Butkus, Johannes Pflamminger, Alwin Prainer und Dominik Zeitler könnten fehlen.
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